Sony VAIO PCG-GRX/PCG-GRT

Erfahrungsbericht

     Abb.: Sony VAIO GRX Notebook

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Umfrage/Abstimmung

Dies ist ein unabhängiger und möglichst objektiver Report, der die Stärken und Schwächen der VAIO-Topmodelle nach über einem Jahr intensiver Benützung hervorzuheben versucht. Weiters gibt es ein paar Tips für Notebook-Neulinge und -Profis. Zunächst die technischen Spezifikationen und Bemerkungen zu Inbetriebnahme und Äußerlichkeiten, des weiteren Details zu Preis-/Leistungsverhältnis, Modellvarianten/Betriebssysteme, Festplatte, Combo-Laufwerk, Tastatur, Sound, Betriebsgeräusche, Touchpad, Stromsparen/Akkus, Grafik-Chip und -Treiber, Bildschirm, Check beim Kauf eines Neugerätes, Online-Deals sowie WWW-Hyperlinks mit einem großen Foto vom Laptop und unser beliebtes user2user.info Notebook-Forum – jetzt für alle Marken und Serien.

Aktualisierungen dieser Web-Seite

07. 09. 2003 Fotos vom Spitzenmodell der GRT-Serie
07. 09. 2003 Essenzielle Tools für Notebooks
05. 09. 2003 Deutsche Anleitung zum Austausch des VAIO-GRX Hauptprozessors (CPU)
09. 07. 2003 Detaillierte Fotos vom Innenleben eines GRX316
04. 07. 2003 Nur online: Konfigurations-Tool für ClearType
13. 06. 2003 Neue Grafiktreiber für VAIOs mit ATI 7500
16. 05. 2003 Brandneu und lange erwartet: Sony VAIO GRT-Serie in Japan erschienen
23. 03. 2003 Notebooks: Topmoderner Treffpunkt im Netz
01. 03. 2003 PCG-GRX616 und PCG-GRV616: Bericht bei Spiegel Online
27. 01. 2003 Mobile Lösung für externe Firewire-Festplattengehäuse: HDD-Walker
22. 01. 2003 GRX: Combo-LW austauschen, DVD Brenner für alle
12. 01. 2003 Neues GRV-Modell angekündigt: 2,6 GHz, ATI M9/64, DVD-Brenner der 2. Generation
11. 01. 2003 Aktueller Trend am Notebook-Markt: Die Desknotes kommen
28. 12. 2002 Test: Brennen von DVDs mit dem neuen GRX
18. 12. 2002 Details zu Firewire & USB
15. 12. 2002 PowerStrip zur Feineinstellung der Grafikkarte
16. 11. 2002 BIOS-Update, die dritte...
10. 11. 2002 Warnung vor dem BIOS-Update!
10. 11. 2002 Synthetischer Ersatz für die akustischen Akku-Meldungen zum Gratis-Downloaden
06. 11. 2002 IBM stellt Notebook-Festplatten mit 80 GByte und bis zu 7.200 U/min vor
06. 11. 2002 Neue BIOS-Version für europäische GRX-Modelle
04. 11. 2002 Neues Modell: PCG-GRV516G mit 16,0"-SXGA-TFT, 2,4 GHz Desktop-P4
31. 10. 2002 Blick unter die Haube
24. 10. 2002 Neuer, umfassender Erfahrungsbericht (engl.)
19. 10. 2002 Sony warnt: Windows-Updates selektieren
28. 09. 2002 Umfragen – Was sich Notebook-User wünschen
17. 09. 2002 Unglaublich: Der erste Windows-XP-Totalcrash – UT2003 macht's möglich
14. 09. 2002 3DMark2001SE – Grafik-Performance anschaulich gemacht
10. 09. 2002 Service Pack 1 für Windows XP und Internet Explorer 6
05. 09. 2002 PCG-GRX516SP offiziell vorgestellt. Und wir träumen vom GRX616G...
04. 09. 2002 PCG-GRX416G – VAIO-Schnäppchen im Halbjahrestakt?
25. 08. 2002 ATI Mobility Radeon 9000 – ein kurzer Blick in die Zukunft

Sony VAIO PCG-GRX316G (und PCG-GRX416G): Technische Spezifikationen

Betriebssystem Sony/Microsoft Windows XP Home, Adobe Photoshop Elements, Premiere LE, WinDVD, Norton Antivirus 3-Monate-Testversion und diverse Sony-Software vorinstalliert.

Kein Diskettenlaufwerk (bootfähiges USB-Floppy optional günstig erhältlich), keine eingebauten, drahtlosen (Netzwerk-) Datenkommunikations-Anschlußmöglichkeiten („antennenlose“ WLAN-SmartCard, Infrarot ebenfalls optional erhältlich).

Weitere Informationen zu den verschiedenen Modellen der VAIO-GRX-Serien im Kapitel Modellvarianten/Betriebssysteme. Soferne nicht anderweitig darauf hingewiesen wird, geht in dem vorliegenden Bericht um das Sony VAIO PCG-GRX316G. Die Unterschiede innerhalb der europäischen oder internationalen GRX-Serien sind nur marginal! Auch die neuen GRT-Modelle (ersetzen GRX und GRV) sind damit vergleichbar; dazu mehr in den entsprechenden Kapiteln.

In der Verpackung finden sich noch ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akkumulator PCGA-BP2NX (14,8 V/4.000 mAh, made in Japan), ein nicht ganz kleines Netzgerät (leider ohne Betriebsanzeige/Diode) mit Netzkabel, ein Telefonkabel, „Produkt-Sicherheitskopien von Sony und Microsoft“ auf vier minimalistisch beschrifteten CD-ROMs und ein „Dokumentationssatz“: Handbuch in Form eines dünnen A5-Heftchens (dreiundzwanzig Seiten deutsch), ein ebensolches mit der Aufschrift „Getting Started“ (die fünf ersten Schritte vom Auspacken bis zum Einschalten, eine Seite deutsch), Faltblätter „Modem-Regulations“, „Safety Regulations/Guide“ (nach der durchaus unterhaltsamen Lektüre dieser Sicherheitshinweise werden es ängstliche Gemüter wohl kaum wagen, das Gerät in ein- oder ausgeschaltetem Zustand auch nur zu berühren) und Garantiebestimmungen (jeweils etwa eine eng bedruckte A5-Seite deutsch), ein Flugzettel mit der persönlichen Schlüsselnummer zum Aktivieren von Photoshop Elements, ein weiterer mit der Nachricht, daß kein Telefonstecker mitgeliefert wird, und ein letzter mit „wichtigen Hinweisen zum erstmaligen Einrichten des Computers“.

Die Modellnummer lautet PCG-8A6M; auf der Unterseite des Notebooks 316G steht: „Made in France“. VAIO ist die Abkürzung von Video Audio Integrated Operation.

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Gute Neuigkeiten! Seit Ende Mai 2002 stehen auf der Website http://www.vaio-link.com/ zusätzlich „ausständige Programme“ zum Herunterladen bereit: Picture Gear (61,1MB), Picture Toy (6,5 MB), Visual Flow (1,8 MB) und Adobe Premiere (57,3 MB), jeweils deutschsprachige oder französische Vollversionen. Freilich: „These downloads are encrypted and can only be extracted on your Vaio Notebook PCG-GRX316.“ Der Zugang zum Download funktioniert hier allerdings nur, wenn man die Website bei „Preferences“ nicht auf deutsch umstellt. Die Programme können von registrierten Vaio-Besitzern auch auf CD angefordert werden.

Inbetriebnahme, Installationen und Äußerlichkeiten

Bisher erfolgreich getestete Software unter anderem: Aktuelle 3D-Spiele als unterhaltsame Performance-Tests, Details siehe bei den Erläuterungen zu Grafik-Chip und -Treiber; Sound-Produktion mit Cubase SX, Wavelab 4, Rebirth 2, Absynth, Reaktor, Reason 2, Acid, Cakewalk Sonar; Videoschnitt mit Premiere, Cinema 4D, Avid XPress DV; Bildbearbeitung und 3D mit Photoshop 7, Maya 4, Macromedia MX, Softimage XSI 2.0; Bürokram mit Office XP. Und auch der Code dieser Web-Seite wurde selbstverständlich samt aller Grafiken, Bildschirmfotos und dem Flash-Filmchen (hinter dem Verbotsschild vier Absätze weiter oben versteckt, Sound einschalten und draufklicken ;-) ausschließlich mit dem besprochenen Notebook hergestellt und zum Server hochgeladen.

Über umfangreiche, speicherbare und übersichtliche Energie-Management-Profile kann das Verhalten des Gerätes in allen Einzelheiten und für alle Lebenslagen bestimmt werden. Der diesbezügliche Dialog mit der Sony-Software (setzt sämtliche Windows-Energieeinstellungen außer Kraft) hat noch ein paar Schwächen bei der Übersetzung:

Bei Intel gibt es ein Gratis-Tool zum Herunterladen, das den aktuellen Prozessortakt anzeigen kann. Abbildung Nummer 1 zeigt den Zustand im energiesparenden Modus, Nummer 2 die Angaben auf der Registerkarte CPUID Daten, und dieses Bildschirmfoto 3 informiert über die Diagnose vom Chipset Identification Utility (Download unter Chipset Software). Bei Akku-Betrieb kann der Prozessor nur im energiesparenden Modus betrieben werden.

Wie schön die Sonne scheint! Also eben mal die Stecker abziehen (im laufenden Betrieb, auch das Netzgerät), Klappe zu und raus auf die Terrasse. Geht schon weiter:

Video In/Out über Firewire (i.LINK) funktioniert auf Anhieb mit zwei verschiedenen Camcordern (Sony/Canon). Ein älterer HP-Scanner ScanJet 6200C ließ sich auch überreden mitzuarbeiten (SCSI/USB), ebenso ein antiker, sechs oder sieben Jahre alter Farbtintenstrahl-Drucker Canon BJC 610 (alle Treiber für WinXP waren bereits vorinstalliert, es mußte nicht mal eine CD eingelegt oder Windows neu gestartet werden). Der Internetanschluß über Kabelmodem/LAN wurde nach Anruf beim Provider und Bekanntgabe der neuen MAC-Adresse flugs hergestellt. Weiters wurde ein digitaler Fotoapparat – Canon PowerShot S40, Erfahrungsbericht – per USB nach einigen kleineren Installationshürden (aufgrund von Setup-Schwächen der Canon-Software) erfolgreich zur Kommunikation mit dem Laptop eingerichtet sowie eine USB-Soundkarte Creative Extigy.

Kein einziger (!) Windows-Totalabsturz bisher, obwohl sehr viel herumexperimentiert und gigabytegroße Dateien herumgeschupft wurden (eine kleine Ausnahme wird weiter unten beschrieben). In den Standby- oder Ruhe-Modus Schicken und „Wiederaufwachen“ klappt jedesmal blitzschnell und ohne jede Beanstandung – fünf Sekunden in und aus Standby (Fn+Esc). Das Gerät ist fast rund um die Uhr in Betrieb. Nun sind schon acht Wochen ohne Reboot vergangen (=vollständiges Herunterfahren/Abschalten über „Start - Ausschalten - Ausschalten“ und danach wieder Einschalten/Hochfahren, – ein oft geübter, zeitraubender Vorgang in älteren Windows-Versionen, um nach Problemen wieder ein halbwegs stabiles System zu bekommen)!

Der Windows-Media-Player, der Real-Player und der IE6-Browser stürzten leider ein paar Mal ab, aber mit dem Betriebssystem konnte nach einem „Anwendung sofort beenden“ (Abschießen) normal weitergearbeitet werden. Seit der Installation des Windows XP Service Packs 1 sind auch diese Unregelmäßigkeiten sehr selten geworden.

Es gingen noch keine Daten durch Hard- oder Softwarefehler verloren trotz intensiver Beanspruchung des Laptops und ein paar harter Einsätze im klirrend kalten Hochgebirge, in staubigen Wüsten und auch Feuchtgebieten (Hochsee). Wenn man genügend Akkus und Satellitennavigation (GPS = Global Positioning System) dabeihat, braucht man sich also in den zweihundertfünfzigtausend Quadratkilometern des tropischen Pantanal-Schwemmlands im Westen Brasiliens auch während der Hochwasserzeit Ende Dezember eigentlich nicht mehr zu verirren. Falls doch, hat man ja endlich mal Zeit, um dort in aller Ruhe und unbeobachtet sämtliche Versionen von Quake, Doom und Unreal durchzuspielen, bis Rettung eintrifft, und wenn man laut genug aufdreht, kann man sogar gleichzeitig die Kaimane und Jaguare, Anakondas und Urwaldgeister damit vertreiben. Moskito-Spray und Nüsse, Satellitentelefon und Klopapier nicht vergessen, Süßwasser mit richtig lebendigen, realen Piranhas in allen Größen ist reichlich vorhanden!

Ohne Jägerlatein und Seemannsgarn klingt das so: Die GRX-VAIOs sind durchaus solide konstruiert. Weitgehend verwindungsfreies, recht stabiles Display durch Alu-Platte. Die Oberfläche des Deckels und die Leiste unter den Display-Scharnieren sind aus wertigem Titanium. Ein einziges Pixelchen von fast zwei Millionen bleibt beim vorliegenden Exemplar schwarz, man muß es mit der Lupe suchen, noch dazu befindet es sich weit außerhalb der Bildmitte (weitere Erläuterungen zu Pixelfehlern und oberflächlichen Hardware-Überprüfungen im Kapitel Check beim Kauf eines Neugerätes). Das Aufklappen des Bildschirms geht zwar ein wenig streng, jedoch ohne Geräuschentwicklung vor sich.

Sämtliche Anschlüsse und Schächte sind bei Nicht-Belegung durch fest am Gerät montierte Klappen mit praktischen Magnetverschlüssen geschützt, nur der schmale Schacht für den Memory-Stick bleibt offen, wenn kein Medium drin steckt, und die Buchse für das Netzkabel liegt wie üblich im Freien. Die Klappen sind durch Aussparungen für den Fingernagel leicht zu öffnen. Sichtbare Lüftungsschlitze befinden sich ausschließlich hinten rechts an der Schmalseite neben der Anschlußleiste unter dem Display, ein paar Schlitze sind an der rechten Seite, von unten saugt der CPU-Lüfter die Frischluft aus kleinen, kreisförmig angeordneten Öffnungen im Eck an; das Notebook kann somit auf Decken, Pölstern und auf dem Schoß liegend betrieben werden, sofern diese Lüftungsschlitze freigehalten werden, ein echter Laptop also. Trotzdem sollte man bei intensivem Dauereinsatz dafür sorgen, daß auf der gesamten Unterseite Luftzirkulation möglich ist. Falls der Mehrzweckschacht (Combo-Laufwerk, Zweitakku) links unten mal leer bleiben sollte, liegt der Verpackung eine Schachtabdeckung bei („Weight Saver“, nicht verlieren).

Daß beim rechten Display-Scharnier innen die Befestigungswelle fehlt (man kann hindurchblicken), ist kein Fabrikationsfehler, sondern vom Hersteller beabsichtigt und völlig in Ordnung so, siehe Abbildung. Sie „fehlt“ übrigens links ebenfalls, nur läuft dort ein sichtbarer aber auf den ersten Blick nicht als solcher identifizierbarer Kabelstrang durch. Wer intensiv nach einem Schwachpunkt sucht, findet ihn eventuell im Bereich der Tastatur oben rechts, links unter dem Ein-/Ausschaltknopf. Dort gibt das Chassis ein wenig nach, wenn es stark belastet wird, was im normalen Betrieb so gut wie nie vorkommt. Die linke Handballenablage ächzt ganz leise, wird von Rechtshändern jedoch so gut wie nie verwendet. Die Abdeckung für den rechten Akkuschacht scheppert ein wenig, wenn man daran rüttelt, verschließt und schützt den Schacht aber stabil und einwandfrei.

Wenn man das eingeschaltete Display bewegt und in Schwingungen versetzt, kommt es manchmal an ein paar Stellen (oben links und unten) zu einem – nicht unhübschen aber meistens unerwünschten – animierten Welleneffekt im Bild, der aber sofort verschwindet, sobald sich der Rahmen wieder beruhigt. Diejenigen, die das tatsächlich stört, können mit geeignetem Werkzeug (Schraubenzieher, Pinzette, Nadel) und der Ruhe und Geschicklichkeit eines Uhrmachers die winzigen Schrauben justieren, die sich unter Plastik- und Gummiabdeckungen am äußeren Rahmen befinden und die Display-Klammern zusammendrücken, – sie sind vom Werk um etwa eine Vierteldrehung zu fest angezogen. Dieses Wellenschlagen (Plätschern, Schwappen, Wabern) ist auch zu sehen, wenn man den Rahmen mit einem gewissen Krafteinsatz verwindet, zusammenpresst oder direkt auf das Display drückt. Im Vergleich zu anderen Notebooks ist das alles aber kaum erwähnenswert und als vollkommen normal zu bezeichnen.

Tip: Bei geschlossenem Deckel und entsprechend beengter Verpackung kann das Notebook durch Druck auf die exponiert angebrachte, immerhin massive Jog-Dial-Walze (Klickfunktion) unbeabsichtigt aus dem Standby- oder Ruhe-Modus geholt werden, als Überraschung blüht dann beim Auspacken ein leerer Akku. Lösung: Im „VAIO-Action-Setup“ – über Klick auf den leeren Desktop (Cursor-Fokus/Mauszeiger darf auf keiner Anwendung liegen), die Dial-Walze und „VAIO-Einstellungen“ zu erreichen –, Registerkarte „PPK-Einstellung“, auf das große P drücken, im nächsten Fenster „Entfernen“ auswählen, im Textfeld die Zeile „Die gegenwärtige Zuweisung wird gelöscht“ markieren und unten auf „Fertig stellen“ klicken (ist bei Bedarf leicht wieder rückgängig zu machen). Alternativ kann man natürlich im Ruhezustand (nach Betätigen des realen Ein-/Ausschaltknopfs rechts über der Tastatur) auch den Akku herausnehmen (auf keinen Fall im Standby-Modus, hier wird eine minimale Energieversorgung benötigt) oder den Laptop über den virtuellen Windows-„Start“-Knopf in der Taskleiste vollständig herunterfahren und abschalten lassen.

Ein zusätzlicher CRT-Monitor (hier: Samsung SyncMaster 900 SL Plus 19-Zoll-Bildschirm) tut bei Videoschnitt und Grafikbearbeitung (zur exakten Beurteilung der Farben und Bewegungsschärfe) und zur willkommenen physikalischen und virtuellen Erweiterung des Desktop-Arbeitsbereichs gute Dienste am VGA-Anschluß. Ausführliche Details dazu bei unseren Erläuterungen zu Grafik-Chip und -Treiber.

 

Das Video-Kabel für den AV-Anschluß zum TV-Gerät ist ein oft gesuchtes Zubehör. Das Sony-Original ist ziemlich teuer. Günstigere Kabel findet man in großen Elektronikmarkt-Filialen ebenso wie beim kleinen Radiobastler (vorher telefonisch anfragen, es ist nicht immer lagernd und sollte auch nicht zu kurz sein). Es ist auch häufig beim Zubehör von Camcordern dabei. Der kleine 3,5mm-Miniklinkenstecker ist 4-polig, der weiße (linker Kanal) und der rote (rechts) Cinch-Stecker an der Kabelpeitsche ist für das Stereo-Audio-, der gelbe für das Video-Signal zuständig. Für Fernseher, die nur über die breiten Scart-Buchsen verfügen, gibt es Adapter, die ebenfalls nicht teuer sind.

Der Arbeitsspeicher kann laut notebook-speicher.de, Chipsatz-Spezifikation und mehreren zuverlässigen Erfahrungsberichten völlig problemlos auf 768 (512 + 256) oder 1.024 (2 x 512) Megabyte RAM hochgerüstet werden, was von Sony in seinen Beschreibungen verschwiegen wird (bei Drucklegung gab es noch keine 512er-Module). Abbildung: Umgedrehtes Sony VAIO PCG-GRX316G mit offener RAM-Abdeckung und einem 256-MB-Riegel (unten) im Originalzustand nach Auslieferung. Warnung! Diese Slots für die Speicherriegel sind bei Notebooks sehr filigran konstruiert. Mit einer ungeschickten Bewegung kann das Mainboard ruiniert werden. Es droht Verlust aller Garantieansprüche. Wer diese Arbeiten selbst erledigen will, sollte die Hinweise in unserem Forum beachten.

Tip: Wenn das Notebook umgedreht wird, sollte der Display-Deckel unbedingt auf einer weichen Oberfläche liegen.

Im Forum, das zu der vorliegenden Web-Seite gehört, gibt es ein paar gute Artikel zu den positiven und negativen Eigenheiten der modernen Firewire- und USB-Schnittstellen in Zusammenhang mit Notebooks. Alle Details zu Kabeln, Steckern (Anzahl der Pole), Stromversorgung der Peripheriegeräte, Bus-powered Devices und Cable-Power, PHY und ringförmige Verbindungen von Firewire-Geräten. Zum Trost vorweg: Es ist einfacher, als es klingt, diese Schnittstellen sind eine echte Bereicherung und tragen viel zum leichteren Umgang mit Computern bei. Ein Firewire-Festplattengehäuse beispielsweise wird im laufenden Betrieb angesteckt oder eingeschaltet: Das VAIO macht „Ding, dong!“, und im Explorer taucht in wenigen Augenblicken die zusätzliche Festplatte auf und stellt sofort Höchstleistung zur Verfügung. Was waren da früher für Installations- und Konfigurationsorgien zu bewältigen! Von wegen Hot-Plug... Für spezielle Anwendungen und um unerwarteten Problemen aus dem Weg zu gehen, kann es trotzdem von Vorteil sein, sich im Vorfeld eines eventuellen Kaufs von spezieller Hardware (zum Beispiel USB-Hubs) ein wenig in den empfohlenen Postings weiterzubilden.

Das GRX316 ist weder besonders klein (300 x 350 x 40 mm) noch leicht (3,8 kg, mit Netzteil über 4 kg ), daher ist es etwas schwierig, eine passende Tasche dafür zu finden. Es gibt Transportbehälter, wo Körbchen oder Gummi-Halterungen für Kulis oder (womöglich scharfkantige) Kleinteile so angebracht sind, daß sie in geschlossenem Zustand Kontakt mit der Notebook-Abdeckung haben. Da soll sich dann keiner wundern, wenn die ausgesprochen schöne, metallisch schimmernde Oberfläche des VAIO bald zerkratzt aussieht.

Das unauffällige, nette Design mit den abgeflachten Kanten entlastet das Gerät optisch geschickt von seiner Größe. Ein solides, professionelles Arbeitstier mit einem gewissen Chique, ohne allzu verspielt zu wirken.

Preis-/Leistungsverhältnis

Zweitausendeinhundertfünfundsechzig Euro und dreiundachtzig Cent plus Mehrwertsteuer (Mitte April 2002 bei einer großen Kette von Elektronikmärkten, Abbildung der Original-Rechnung) sind für das PCG-GRX316G ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis; waren Hochleistungs-Notebooks eigentlich nicht bis vor kurzem fast doppelt so teuer? Ein entscheidendes Argument für die Anschaffung war auch der vergleichsweise hohe Werterhalt bei Notebooks; es ist sehr schwierig, ein wirklich gut erhaltenes (auch die Akkus!) gebrauchtes zu bekommen... Wenn man also sorgfältig darauf acht gibt und zwei bis drei Jahre nach dem Neukauf das Gerät gut anbringt, kann man womöglich günstig auf das aktuelle Nachfolgeprodukt umsteigen, wenn die Entwicklung so weitergeht.

Mitte Juli 2002 wurde das 316G um unter 2.200 Euro inklusive MWSt. gesichtet! Es handelte sich aber nur um wenige Exemplare, die von einer einzigen Filiale in Aachen angeboten wurden. Inzwischen kann man sagen, daß es kaum ein Notebook gibt, das nun schon seit bald einem Jahr seinen Preis so gut hält. Erst mit dem Erscheinen des 416G (siehe nächstes Kapitel) werden Restexemplare leicht verbilligt abverkauft.

Liebe Sony VAIO Gemeinde!

Unsere Foren erfreut sich offenbar großer Beliebtheit, und das ist gut so. Daher wurden sie jetzt gehörig modernisiert und in Schwung gebracht!

Die neue Adresse heißt ab sofort www.user2user.info, und dort warten funkelnagelneue Nachrichtenbretter auf Euch zum Thema Notebook. Die Foren sind in Einzelthemen und Modellreihen unterteilt, daher wird die ganze Angelegenheit wesentlich übersichtlicher. Für jede Notebook-Marke gibt es separate Foren, natürlich auch für die Sony VAIO GRX. Weitere Details ebendort im Artikel Eine neue Internet-Community hat ihre Pforten geöffnet!

Modernste Open-Source-Software kommt zum Einsatz (powered by phpBB 2.0.4) für größtmögliche Effizienz und Bequemlichkeit beim gegenseitigen Informationsaustausch.

Hier ein paar direkte Links zu den neuen Brettern:

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Zur Übersicht aller Marken und Serien
Zum neuen Forum für Sony VAIO VAIO GRX/GRS/Z1/FX/VX/SRX/R600/V
Zum neuen Forum für Sony VAIO GRV/GRZ/C/FR
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Die "alten" Sony-VAIO-GRX-Foren stehen weiterhin als hervorragendes und sehr empfehlenswertes Archiv zur Verfügung, nicht nur, was die GRX-Serie anbelangt. Neue Artikel können jedoch nicht mehr dorthin gepostet werden. Hier geht es direkt zur Suchmaske für das alte Forum. (geeigneten Suchzeitraum einstellen).

Auf Wiederlesen im
user2user.info Notebook-Forum!

 

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Modellvarianten/Betriebssysteme

Die Notebook-Modelle Sony VAIO PCG-GRX316G und PCG-GRX416G seien, erzählte der Abteilungsleiter einer großen Elektronikmarktkette, eine besondere und limitierte Ausgabe, die „es speziell und exklusiv in Großmärkten des deutschsprachigen und französischen Markts gibt.“ (Eigentlich „gab“, denn es gibt offenbar keine 316G mehr. Hier in der Großstadt war es nicht ganz leicht, gerade noch das letzte Nicht-Vorführ-Modell zu ergattern.)

Die Modelle PCG-GRX316MP (30 GB) und PCG-GRX316SP (1,7 GHz, 40 GB, 512 MB) mit XP Pro gab es Anfang April offenbar noch nicht, obwohl sie damals im Online-Versandhandel überall schon seit längerem bestellt werden konnten. Ein solcher Händler (großes VAIO-Shop in München) verbreitete am Telefon gut zwei Monate, bevor die ersten Exemplare auftauchten, die hoffnungsvolle Nachricht: „Nächste Woche ist es bei Ihnen, wenn Sie Ihre Bestellung jetzt abschicken.“

Seit Juni 2002 schon sind VAIOs der Modellreihe GRX416 mit 1,8 GHz (damals ab 3.900 Euro) zu bestellen (wann oder ob sie tatsächlich ausgeliefert wurden oder werden, wissen wir nicht). Anfang September 2002 steht einigermaßen überraschend das „neue“ Modell PCG-GRX416G mit 1,8 GHz, 30 GB, 256 MB (manche Händler bauen noch einen zweiten RAM-Riegel ein), sonst identisch mit der bisherigen GRX-Serie, um 2.600 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei mehreren Anbietern in Deutschland auf den Preis- und Bestellisten, allerdings mit dem Vermerk „noch nicht lieferbar“ (ab KW 38). In den Elektronik-Supermärkten wurde es Mitte September gesehen. Wieder so ein Schnäppchen wie das 316G? Update 12/2002: GRX416G als Weihnachtsangebot 2002 um 2.150 Euro inklusive.

Im Juli verbreitet sich die Nachricht, daß in Japan das Nachfolgemodell PCG-GRX91G/P ab Oktober 2002 zu haben sein soll; 2 GHz P4M, 60 GB, USB 2.0, TV-Tuner und Fernbedienung (über Port-Replikator), DVD-R/RW, DVD-Brenner mit speziellen Vorkehrungen gegen Buffer-Underrun in der Hardware (7,5 Stunden MPEG1-Video auf eine Scheibe brennen), also mit einem eingebauten, digitalen Videorekorder; falls es nach Europa kommt, heißt es wahrscheinlich PCG-GRX516xx. Alle offenbar mit dem gleichen, hervorragenden 16,1-Zoll „Wide View“-Display und der bewährten ATI Radeon 7500 mit 32 MB Video-RAM.

Artikel im Heise-Newsticker vom 5. September 2002: Sony zeigt Notebook mit DVD-Brenner; gemeint ist ein GRX516SP (doch nur mit USB 1.1?), das nun in Barcelona offiziell vorgestellt wurde und ab Ende September um 4.300 Euro verfügbar sein soll. Tatsächlich melden sich seit Mitte Oktober Besitzer dieses Modells und des internationalen Pendants in Newsgruppen und Foren.

Sony VAIO PCG-GRX670 heißt das außereuropäische Exemplar dieses neuen GRX (bei uns 516SP) mit DVD-Brenner. PC Magazine teste es (englisch) und kam zu dem Schluß, daß die Herstellung von DVDs prima funktioniert. Lediglich ein fünf Jahre alter, ehemaliger Referenz-Player hatte wie erwartet Probleme, die selbstgestrickten Scheiben zu erkennen; alle Geräte, die nicht älter sind als zwei Jahre, sollten damit jedoch zurechtkommen. Laut dem Bericht ist das im GRX670 eingebaute, optische Laufwerk ein Toshiba SD-R6012 DVD R/RW. Originalton PC Magazine: „Was Sony da zusammengebracht hat, ist ein kleines Wunder: DVD-Herstellung, die auf Anhieb funktioniert.“ Scheint nicht ganz selbstverständlich zu sein, – für erfahrene GRX-Besitzer aber nichts besonders Neues, daß alles so klappt wie versprochen.

Seit Ende Oktober 2002 sind Sony-VAIO-Modelle der neuen Serie PCG-GRV mit der Bezeichnung 516G auf dem Markt. Wesentliche Unterschiede zu den Notebooks der GRX-Serie: Etwas kleinerer 16,0-Zoll-Bildschirm mit weit geringerer SXGA-Auflösung (1.280 x 1.024 Pixel), leistungsstarker 2,4-GHz-Prozessor (keine mobile Ausführung sondern das Desktop-Modell), kein MemoryStick-Schacht, kein Jog-Dial. Die Leiste mit den Lautsprechern und der obere Rahmen um das Display sind anders ausgeführt. Foto: Sony VAIO PCG-GRV516G von Wolfgang Rosa, hier seine Anmerkungen: „Qualitätsunterschiede beim Display bezüglich Kontrast, Helligkeit und so weiter sind gegenüber dem GRX nicht festzustellen. Bekanntlich werden diese Desktop-Prozessoren recht heiß. Die Kühlung ist entsprechend darauf ausgelegt, sodaß auch nach mehreren Minuten Vollast keine heißen Stellen am Gerät zu erfühlen sind. Der große Nachteil dabei sind die entstehenden Geräusche. Das Lüftergeräusch läßt sich im ruhigen Lauf als kernig beschreiben. Bei höherer Last bis Vollast hört es sich mehr nach Gebläse an. Man hört dann zusätzlich zum Lüfterdrehen überdeutlich die Geräusche der ausströmenden Luft. Die Verarbeitung ist ebenso hochwertig wie bei den anderen Modellen der GR(X)-Reihe. Anschlußmöglichkeiten, integriertes Modem und 10/100MBit Netzwerk, Akku 4.000 mAh, HDD 30 GB, Grafik-Chip ATI Radeon 7500C mit 32 MB und 256 MB DDR-SDRAM (siehe auch weiter unten) sind genauso bei den anderen Modellen zu finden. Meine Einschätzung: Der Rechner ist am ehesten für Menschen geeignet, die jedes Quentchen Prozessorleistung brauchen, und die sich von der zusätzlichen Sound-Untermalung durch die Belüftung nicht stören lassen, oder für die Arbeit im Großraumbüro. Der Lüfter stört mich tatsächlich so sehr, daß ich den Rechner gegen ein GRX416 umtauschen werde. Kleiner Schönheitsfehler am Rande: Ein Pixel ist defekt. Ansonsten ist das Display fantastisch.“ Weiteren Berichten zufolge soll das SXGA-TFT nicht ganz so gut entspiegelt sein, es „glänzt“ mehr als jene der GRX-Serie. Die im PCG-GRV516G eingebaute Grafikkarte ATI Mobility Radeon 7500C (das C beachten) ist womöglich eine abgespeckte Variante der 7500, mehrere User berichten von geringeren 3D-Grafikwerten trotz des höheren Takts des Hauptprozessors. Genauere Dokumentationen darüber konnten nicht gefunden werden.

Mitte Januar 2003 stellt Sony auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas eine breite Palette von Geräten mit DVD-Brennern vor, die sowohl den Plus- als auch den Minus-Standard beherrschen. Ob DVD-Recorder, Notebook oder interne Laufwerke – Sony setzt verstärkt auf diese „Kombi-Brenner“. Ein solcher Brenner der zweiten Generation erreicht laut Chip.de und internationalen Foren etwa beim jüngsten VAIO-Notebook GRV680 (=internationale Produktbezeichnung, bei uns vielleicht GRV616?) bei -R/RW einfache und bei +R/RW zweifache DVD-Brenngeschwindigkeit. Die übrigen Kenndaten des Notebooks: Pentium-4-Prozessor mit bis zu 2,6 GHz, ATI Mobility Radeon 9000 mit 64 MB Video-RAM (ATI M9), 60-GByte-Festplatte, 16-Zoll-Bildschirm der GRV-Reihe mit SXGA-Auflösung, 3,5 Stunden Akku-Laufzeit, 3,7 kg, es soll ab März 2003 in den USA erhältlich sein zu einem Preis von 2.500 US-Dollar (Preisangabe laut PCWorld.com).
Golem.de: Sony-Notebook mit DVD+RW/-RW-Laufwerk
Sony/Press Room: First Notebook PC with Dual Format DVD Recordable Drive
Sony: GRV680 Specs.pdf – Die offizielle Werbeschrift mit den technischen Daten

Seit Ende Februar 2003 sind die sowohl die GRX- (16,1" UXGA, mobile P4) als auch die GRV-Modelle (16" SXGA, Desktop-CPU) 616 auch bei uns im Handel erhältlich, es gibt Ausführungen mit oder ohne DVD-Brenner. Auffälligstes Merkmal gegenüber den Vorgänger-GRX (neben schnelleren Prozessoren und größeren Festplatten): Die Navigationshilfe JogDial wurde eingespart.
Spiegel Online: DVD-Doppelwhopper

Update 16. Mai 2003: Auf den japanischen Sony-Web-Seiten wird seit ein paar Stunden eine neue GRT-Serie angezeigt, die offenbar die Nachfolge der fabelhaften VAIO-GRX und GRT-Notebooks darstellt. Edle, leistungsfähige Arbeitsmaschinen mit überkompletter Ausstattung und very stylish Design am aktuellsten Stand der Technik. Der typische Desktop-Ersatz mit (durch Größe und Gewicht) eingeschränkter Mobilität. Die internationale Produktbezeichnung des Topmodells lautet PCG-GRT99/P.

RonHei hat die japanischen Seiten beobachtet und einen sehr interessanten Artikel mit vielen Abbildungen in unser user2user-Forum gepostet. Inzwischen (Juli 2003) tauchen die ersten Geräte in unseren Breitengraden auf (Sony VAIO PCG-GRT716S, ...715M - Details im Forum). Das Spitzenmodell heißt bei uns PCG-GRT796SP:

  • 16,1-Zoll (40,9 cm) TFT-Display, UXGA
  • Intel mobile Pentium-4 2,5 GHz Notebook-Prozessor
  • 1.024 MB DDR-SDRAM, 80 GB Festplatte
  • NVidia GeForce FX Go5600 3D-Grafik mit 64 MB VRAM, AGPx8
  • Herausnehmbarer DVD-Brenner (±RW)
  • Wireless LAN, 3 x USB 2.0...
  • Anfang Juli knapp 4.000 Euro
  • Weitere Details zu den technischen Daten

Update 7. September 2003: Im user2user.info-Forum haben Kadatz und PIT ein paar ausgezeichnete und scharfe Fotos vom 796er geschossen und allen Interessierten zur Verfügung gestellt.

Es gibt dann aus der „alten“ 316er-Serie auch noch ein PCG-GRX316MK, Ausstattung und Preis wie PCG-GRX316MP, jedoch mit Windows 2000. Die VAIOs GRX315 und 415 (ab 2.400 Euro) verfügen über ähnliche Ausstattung, haben aber nur ein geringer auflösendes (weniger Pixel) Fünfzehnzoll-Display, was sich immerhin auf eine geringere Größe, weniger Gewicht und womöglich auch auf längere Akku-Laufzeiten auswirkt.

Was damit eigentlich aufgrund einer Anfrage in einem Forum zum Ausdruck gebracht werden sollte: Da die SP- und MP-Modelle mit XP Pro ausgeliefert werden, kann es wohl kein Problem sein, dieses XP Pro rein technisch (spezielle Gerätetreiber) auch auf das Modell G anzuwenden, wenn es denn unbedingt sein muß. Artikel im Web: Vergleich der Windows-XP-Versionen Home und Professional.

In internationalen Newsgruppen und vom Hersteller ist gleichwohl zu erfahren, daß Sony ausschließlich die vorinstallierten Betriebssysteme auf seinen ausgelieferten Notebooks unterstützt (Support, Garantie), die Abhängigkeit jeder Maschine soll „irgendwo im BIOS eingebrannt“ sein (mehr zum BIOS weiter unten). Es sei nicht einfach, ein Multi-Boot-System einzurichten, sehr zeitaufwendig und nur für wirklich erfahrene Anwender, hallt es aus dem Usenet. Für jedes eingebaute Gerät müssen mühsam passende Treiber zusammengesucht werden. Wer also auf Software angewiesen ist, die trotz aller Tricks (Stichwort Kompatibilitätsmodus) auf WinXP nicht läuft, möge diesen Punkt besonders beachten.

Ansonsten wird von erfahrenen Computerianern und Fachzeitschriften allerorten bestätigt, daß das – auf den meisten GRX-Notebooks vorinstallierte – Windows XP (sowohl die Home- als auch die Professional-Version) das bislang leistungsfähigste und stabilste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft ist. Probleme gibt es allenthalben bei der Datensicherheit und der Wahrung der elektronischen Privatsphäre (Netzwerksicherheit). Treuhänder und Verwalter von sensiblen Daten (Kunden, Patienten, Mandanten...) sollten sich um diese Themen wirklich Gedanken machen und diesbezüglich nichts den Unwissenden aus Redmont, dem Innenminister oder den Herstellern von Notebooks überlassen.

Zur Linux-Installation können zwei Web-Seiten empfohlen werden: Linux/Redhat 7.2 on Sony VAIO GRX570 und Mandrake Linux on Sony VAIO GRX Series. Erfolgreiche Einrichtungen dieser alternativen Betriebssysteme wurden inzwischen von mehreren Besitzern bestätigt. Weitere Quelle: The Linux-Sony Archives.

Ebenfalls absolut empfehlenswert und eine wertvolle Bereicherung für alle technisch Interessierten: Knoppix – Das Gratis-Linux inklusive umfangreichem Office-Paket funktioniert wunderbar auf Sony-VAIO-Notebooks. Diese Debian-basierte GNU/Linux-Distribution bootet per Default von CD (oder seit neuestem auch DVD), ohne auch nur ein Daten-Bit auf die Festplatte zu schreiben, eine bestehende WinXP-Installation wird also nicht angetastet. Ideal für eine erste Begegnung mit dem alternativen Betriebssystem und spannende Experimente ohne Ende! Sensationell: Kabelmodem-, (W)LAN- oder viele DSL-Benutzer können sofort alles im Internet unternehmen, ohne auch nur eine einzige Option konfigurieren zu müssen. Der Linux-Browser heißt Konqueror, weit und breit keine Spur von den amtsbekannten Virenschleudern Internet Explorer oder Outlook. Es werden zwar auf Anhieb nicht so viele Features wie bei WinXP geboten, Bastler und Poweruser schätzen jedoch die Möglichkeit, ihr Betriebssystem detailliert auf ihre Anforderungen tunen zu können. Falls Windows mal nicht mehr hochkommen will oder die Festplatte kurz davor ist, ihren Geist aufzugeben, bietet die Knoppix-Scheibe jede Menge brauchbarer und hochprofessioneller Datenrettungs- und Analyse-Tools. Viele Details dazu im Forum-Archiv und im user2user.info-Forum (einfach nach "Knoppix" suchen). Also nichts wie los: Das neueste Image downloaden, CD oder DVD brennen und erleben, was das gute Notebook außer Windows noch so alles kann...

Leser dieser Web-Seiten haben es geschafft, auf einem GRX316 (ausgeliefert mit XP) Windows 98 (alles funktioniert bis auf Jog-Dial und MemoryStick) und Windows 2000 zu installieren, und ihre Erfahrungen mit einer Liste von Treiber-Quellen an diesen Stellen in unser Forum gepostet: W98 / W2000. Herzlichen Dank, YuPP und Pluto! Ein anderer hat eine weitere Liste zusammengestellt, wie man auf einem GRX416G Win2000 Prof. installiert, und auf einer Web-Seite veröffentlicht.

Übrigens: Das Notebook wurde originalverpackt gekauft, und von Microsofts berühmt-berüchtigtem Online-/Telefon-Freischaltungszwang für das vorinstallierte XP Home war bis jetzt noch nichts zu merken... Auf der Support-Seite schreibt Sony: „Windows XP wird auf Werksebene mit einem Verfahren namens System Locked Preinstallation (SLP) aktiviert.“ Das einzige, was bei der (sehr kurzen) Komplettierung der Installation abgefragt wurde, war ein Benutzername und ein Name für den Computer für den internen Netzwerkanschluß. Die Personal Firewall (Tiny) meldet auch keine ungewöhnlichen Vorgänge an den Ports über das Kabelmodem-Netzwerk (Internet).

Als durchaus positiv ist anzumerken, daß bei Auslieferung bereits fast zwanzig wichtige XP-Bugfixes (Reparaturprogramme) auf dem Laptop installiert waren! Es wäre ein Haufen langwieriger Arbeit, das selbst tun zu müssen. Sony erspart seinen Kunden damit einige Stunden Download und Installationsqualen. Dieser wirklich nette Zug ist keine Selbstverständlichkeit, zumal er sich auch kaum werbewirksam vermarkten läßt. Ein deutliches Zeichen, daß hier mit erfrischend herzhaftem Sinn für versteckte Details gearbeitet wird.

In den USA und in Japan gibt es diese Notebooks mit fast identischer Ausstattung auch, die Modellbezeichnung lautet jedoch anders, nämlich GRX650 (1,8 GHz), GRX590 (1,7 GHz) und GRX570 (1,6 GHz). Siehe auch unten bei unserer Liste von WWW-Hyperlinks.

10. September 2002: Die Updates auf das Service Pack 1 von XP Home und IE 6 (separat) funktionieren einwandfrei auf einem Sony VAIO PCG-GRX316G über „Internet Explorer - Extras - Windows Updates“. Das System wird vorher analysiert, und es werden nur die notwendigen Komponenten heruntergeladen (hier: XP-SP1 25 MB, IE-SP1 10 MB). Eventuell müssen Programme wie BootXP vorher deinstalliert und die Einstellungen von XPAntiSpy (im Menü „Spezial“) vorübergehend zurückgesetzt werden, sonst hagelt es Fehlermeldungen und Setup-Abbrüche. Manche Anwender berichten von einmaligen Gerätetreiber-Fehlermeldungen nach dem Update, die jedoch offenbar keine Auswirkungen auf den Betrieb haben. Von Sony wird ein neuer Treiber für das Sound-Modul bereitgestellt, falls es damit nach der SP1-Installation Probleme geben sollte (Sony-Update-Seite siehe WWW-Hyperlinks). Abbildung: „Systemeigenschaften“ nach dem Update.

19. Oktober 2002: Wie wir zufällig auf der englischen Support-Seite erfahren, warnt Sony allzu Update-Wütige vor Gerätetreibern von Drittherstellern. Wer über „Internet Explorer, Extras, Windows Update“ sein Notebook-System für die Aktualisierung analysieren läßt, bekommt dort womöglich „Treiberupdates“ (dritte Rubrik in der Liste auf der Microsoft-Website) zur Installation vorgeschlagen. Sony empfiehlt, diese Updates nicht durchführen zu lassen, sondern solche Treiber-Aktualisierungen ausschließlich von den Sony-VAIO Support-Seiten zu beziehen; es könne sonst zu versteckten Kompatibiltätsproblemen kommen. Die „Wichtigen Updates und Service Packs“ (erste Rubrik) hingegen können bedenkenlos installiert werden (sie enthalten die sehr zu empfehlenden Sicherheits-Updates), jene in der zweiten Rubrik „Windows XP“ sollte man nur auswählen, wenn man sie wirklich braucht. Im Originaltext hält die Firma Sony hält gleich am Anfang zu ihrer Entlastung ausdrücklich fest, daß sie weder garantiert noch gewährleistet, daß irgendein Windows-Update von der Firma Microsoft auf irgendeinem VAIO-Computer funktioniert („Sony expressly disclaims, and makes no warranty or guarantee that any update software on the Microsoft Windows Update site will work correctly on any Sony VAIO computer“).

17. September 2002: Einer unserer emsigsten Tester und Reporter berichtet über sensationelle und spektakuläre, ungeahnte und unvorhergesehene Ereignisse, die sich mit seinem Sony VAIO GRX Notebook zutrugen! Doch lesen Sie bitte selbst, meine Damen und Herren:

Viele, sehr viele Monate hat es trotz intensivster Benützung gebraucht, – nun ist das Unmögliche schließlich tatsächlich eingetreten: Bei der Testinstallation einer Unreal Tournament 2003 Demo-Version ging Windows XP zum ersten Mal vollständig in die Knie!

Ich muß zugeben, mit nackter, gnaden- und schonungsloser Brutalität alles dazu beigetragen zu haben, damit es soweit kommen konnte (sonst wäre ich ja nicht so ein erfolgreicher Tester). Das Betriebssystem des Notebooks wurde bis auf's grüne Blut gereizt: Ich stellte im Optionen-Bildschirm des Computer-Games gleich nach der erfolgreichen Installation die Auflösung und noch so manches um und klickte auf „Ändern/Übernehmen“. Während der Bildschirm kurz flackerte, schaffte ich es noch in Sekundenbruchteilen schneller als Charles Bronson, die Windows-Taste zu zücken, die Task-Leiste hervorzuklappen, fast gleichzeitig mit der rechten Touchpad-Taste auf das Element (minimiertes Fenster) einer geöffneten, speicherintensiven und ressourcenhungrigen Anwendung zu tapsen und dort den „Schließen“-Befehl aufzurufen.

„Schließen“ stand dort, nicht „Schießen“.

Es passierte erst mal eine Weile gar nichts, dann erschien scheinheilig der „...LADEN...“-Bildschirm von UT2003. Die Festplatte rasselte vor sich hin, und die Minuten zogen ins Land, Skepsis machte sich breit. Ich starrte auf das Display und mußte an Terroristen denken. Die Festplatte begann schließlich langsam zu schweigen, und keine Tastatureingaben zeigten mehr Wirkung. NADA! Nach zehn Minuten brannte es sich in meinem Bewußtsein fest: Der Terroristenbildschirm war mit normalen Bordmitteln nicht mehr wegzukriegen. Geschafft. Totalabsturz!

Ich zündete mir eine an, obwohl ich eigentlich nicht rauche und schon gar nicht inhaliere. Doch ist alles glimpflich verlaufen: Nach einem einfachen Reset dann startete Windows XP kommentarlos neu, und alles war beim alten, als ob nichts geschehen wäre! Keine automatische XP-Wiederherstellung oder sonstwas. Wenn mich nicht alles täuscht, ist XP nach dieser Feuertaufe sogar ein wenig schneller geworden.

Die Demo des brandneuen und bestimmt nicht jugendfreien 3D-Spiels (First-Person-Shooter der grimmigsten Sorte) funktionierte danach wiederholt einwandfrei, ich probierte die Auflösung 1.024 x 768 x 32 und stellte alle Details auf „hoch“ (Original ATI-Treiber) .

Zum Spiel selbst kann ich nichts sagen, ich bin nämlich mindestens zwanzig Mal gestorben, die Grafik-Engine ist schier überwältigend: Gewaltige Feuerwerke, Ex- und Implosionen der neuesten Generation; wie die Armen Seelen sich in flirrende, flatternde und phosphoriszierend wallende Konturen verwandeln, um langsam und äußerst realistisch gen Himmel zu entschwinden, paßt gut zum bevorstehenden Allerheiligen. Es scheint bei Power-Gamern sehr angesagt und aktuell zu sein. Das Blut kann man auf rot stellen, und das GRX-Notebook hat das Gemetzel überlebt.

FAQ: „Wie mache ich einen Reset (obwohl ich das fast nie brauche)?“ Wenn das Gerät eingeschaltet ist und wider Erwarten nicht mehr reagiert, länger als vier Sekunden auf den großen, hervorgehobenen Ein- und Ausschalt-Knopf des Laptops rechts über der Tastatur drücken. Das Notebook schaltet sich dann sofort ab, selbstverständlich gehen alle nicht gespeicherten Daten in geöffneten Anwendungen dabei verloren. Wieder Einschalten durch erneutes Drücken des Knopfs.

Am 4. November 2002 erscheint auf den offiziellen Support-Seiten von Sony ein BIOS-Update von Version R0202B0 auf R0206B0 für fast alle europäischen GRX-Exemplare mit XP-SP1 (außer GRX416G, siehe dazu Anmerkung weiter unten, und außer GRX516).

10.11.2002, Warnung: Von einer Anwendung dieses BIOS-Updates muß vorerst abgeraten werden! Details dazu in diesem Thread unseres Forums, eine Zusammenfassung folgt an Ort und Stelle:

Die aktuell installierte BIOS-Version kann über „Systemsteuerung - Sony Notebook Setup” oder direkt im BIOS (siehe FAQ: „Was ist das BIOS?“ ein paar Absätze weiter unten) erfahren werden. Das Update ist direkt aus Windows möglich, man benötigt kein Floppy-Laufwerk wie bisher, seit es PCs gibt. Die Beschreibung zum BIOS-Update auf der Sony-Webpage für das verbreitete GRX316G ist teilweise englisch, es ist aber ganz einfach und gilt weitestgehend auch für andere GRX-Modelle:

Es stehen dort für registrierte VAIO-Besitzer unter „German - VAIO User - Weitere Support Optionen - Updates - WindowsXP - Utilities“ (Abbildung: Sony-Website) zwei Dateien zum Download bereit. Zunächst ist es erforderlich, das BIOS-Flash-Utility mit dem Namen WinPhlash, es ist von der Firma Phoenix (dem Hersteller des BIOS), herunterzuladen, zu entpacken und zu installieren (Abbildung: Sony-Website, „Driver Info File“ für WinPhlash). Dann die eigentliche BIOS-Datei R0206B0.exe ebenfalls downloaden und entpacken (Abbildung: Sony-Website, „Info File“ zur BIOS-Datei). Sämtliche laufenden Programme beenden, WinPhlash starten und über „Durchsuchen“ auf den Ort hinweisen, wo man R0206B0.WPH entpackt hat (Abbildung: Programmfenster von WinPhlash). Flash-Vorgang über „BIOS erneuern“ starten und unter keinen Umständen unterbrechen! Laut der Sony-Anleitung möge man beim darauffolgenden Reboot direkt ins BIOS gehen und dort die Default-Einstellungen wählen (war hier nicht erforderlich, da ohnehin eingestellt).

Leider schweigt sich Sony auf der Web-Seite bisher vollständig darüber aus, was das neue BIOS bewirken soll. Eine höhere Memory-Bus-Geschwindigkeit (2 x 132/133 MHz statt 2 x 99/100), wie in einschlägigen Foren diskutiert, wird von der Analyse-Software „Sandra“ nach dem Update auf einem GRX316G und anderen „älteren“ Modellen jedenfalls nicht festgestellt.

Andererseits gibt es mehrere Berichte, die bestätigen, daß mit einem bootfähigen Floppy-Laufwerk am USB-Anschluß das Update auf eine – eigentlich nur für amerikanische GRX-Modelle vorgesehene – BIOS-Version möglich sei, welche die etwas höhere Bus-Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers zur Verfügung stelle und damit die messbare Leistungsfähigkeit der eingebauten DDR-SDRAM-Bausteine besser ausnütze. Eine subjektiv fühlbare Steigerung bei der alltäglichen Arbeit am Notebook wurde allerdings nicht bestätigt, und niemand soll behaupten, wir hätten solche eigenmächtigen Aktionen empfohlen! Neuere GRX-Modelle haben angeblich ohnehin die 264/266 MHz. Nochmal die Warnung: Fehler beim BIOS können mit einem Schlag das Notebook völlig unbrauchbar machen! Besonders Anfänger sollten unbedingt abwarten, bis mehrere und zuverlässige Berichte vorliegen! Weiter unten mehr zu diesem „amerikanischen“ BIOS, – man braucht nämlich inzwischen kein Floppy-Laufwerk mehr, um es einzuspielen.

Wie gesagt, von einer Anwendung des offiziellen BIOS-Updates ist vorerst abzuraten, zumal WinPhlash entgegen seiner eigenen Ankündigung bei unserem Test keine Backup-Datei der alten, überschriebenen BIOS-Version anlegt! Mehrere Besitzer vom GRX316G (und anderen GRX-Modellen, GRX416SP, mit anderen Festplatten-Modellen) berichten nach dem Update übereinstimmend von eigenartigen Geräuschen und seltsamem, ungewohntem Verhalten ihrer eingebauten IBM-Festplatten 40GN, die mit dem alten BIOS einwandfrei funktionierten. Mit dem Power-Management der Festplatten-Laufwerke scheint etwas nicht zu stimmen (Zwangs-Spin-Down nach 30 Sekunden, egal welche Einstellung in den Energie-Optionen gewählt wurde, das sehr leise Geräusch kam vom Anfahren und Herunterbremsen); es ist nicht ganz klar ob Bug oder Feature.

Diese neumoderne Möglichkeit des Updates von äußerst systemkritischen Einstellungen mit ein paar Klicks in der graphischen Betriebssystem-Oberfläche scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein, und die Firma Sony putzt sich wieder mal im Originaltext Info-File BIOS Update R0206B0 ab, so gut es eben geht. Ein paar der wenigen deutschen Worte zu dem BIOS-Update: „Sony Corporation übernimmt keinerlei Verantwortung für irgendwelche Probleme, die darauf zurückzuführen sind, dass der Kunde das Gerät unsachgemäß verwendet hat, weil die folgenden Anweisungen nicht befolgt wurden... Sony Corporation haftet nicht für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt aus der Nutzung dieses Programms resultieren.“ Das kann man nicht gerade als Empfehlung betrachten, auch nicht die Tatsache, daß vom Hersteller nichts dokumentiert ist.

Alle VAIO-GRX-Modelle funktionieren einwandfrei auch ohne dieses neue, offizielle BIOS! Anfang Dezember sind vermehrt Gerüchte in unoffiziellen, internationalen VAIO-Foren zu finden, die besagen, das BIOS-Update soll einen Computer-Stillstand („Computer hangs“) beheben, wenn auf bestimmten VAIOs mit XP-SP1 USB-2.0-Festplatten über USB 2.0 PCMCIA PC-Cards der Firma NEC betrieben werden; nur in diesem speziellen Anwendungsfall sollte ein BIOS-Update offenbar ernsthaft erwogen werden, soweit unsere unbestätigten und mühsam zusammengekratzten Informationen reichen.

16. 11. 2002. Von der etwas weiter oben beschriebenen, eigentlich nicht für europäische GRX-Modelle vorgesehene Version der BIOS-Software R0220B0 gibt es inzwischen ein WPH-Exemplar, das über WinPhlash geflasht werden kann. Damit erhalten jene bestimmten Notebooks, für die das offizielle Update auf Version R0206B0 vorgesehen ist, eine etwas höhere Memory Bank Data Bus Speed, wie von mehreren Analyseprogrammen festgestellt wird; – allerdings auf Kosten von anderen (langsameren?) Einstellungen des Clock-Timings (die Speicherzyklen werden erhöht, siehe genauere Angaben dazu im Thread unseres Forum-Archivs, auch den Rest der Diskussion dort lesen), das übrigens bei keiner BIOS-Version manuell eingestellt werden kann.

GRX-Besitzer in unserem Forum bestätigen, daß diese Version R0220B0 einwandfrei funktioniert. Die seltsamen Geräusche von der IBM Travelstar Festplatte (im GRX316G wie oben beschrieben) verschwinden ebenfalls, das Power-Management des Laufwerks scheint nun besser (oder gar nicht?) zu funktionieren, jedenfalls genau so zufriedenstellend wie ursprünglich mit dem (eventuell durch das offizielle BIOS-Update verlorengegangenen) Original-BIOS im Auslieferungszustand.

Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Der Tip scheint gut zu sein, es wird aber für nichts garantiert! Hier gibt es viele VAIO-BIOS-Versionen (auch die eben beschriebene R0220B0 aber nicht die Originalversion R0202B0 vom GRX316) auf der Download-Seite des Sony-FTP-Servers (natürlich vollkommen undokumentiert).

Anmerkung für Sony VAIO PCG-GRX416G: Diese Notebooks wurden mit BIOS-Version R0218B0 ausgeliefert, und für sie steht inzwischen ein (in diesem Falle eigenartigerweise offizielles) Update auf Version R0220B0 auf den für registrierte Benutzer freigeschalteten Sony-Servern bereit.

FAQ: „Wie komme ich ins BIOS (obwohl es darin kaum etwas einzustellen gibt, und ich als Anfänger dort nichts zu suchen habe)?“ Das ist ganz einfach: Das vollständig (über den virtuellen Button in „Windows Taskleiste - Start - Ausschalten - Ausschalten“) ausgeschaltete Notebook über den realen Einschaltknopf rechts über den Tastatur einschalten („Booten“; bitte pardon für die Ausdrucksweise, aber wir waren es nicht, die „Windows“ erfunden und übersetzt haben) oder „Windows neu starten“. Während das VAIO- oder Sony-Logo zu sehen ist auf die F2-Taste drücken, bis der Boot-Vorgang unterbrochen wird, und die großen, primitiven aber ausreichend zweckmäßigen Schrifttafeln der englischsprachigen BIOS-Software am Display auftauchen. (Zumindest kann man dort das VAIO-Geräusch beim Booten oder Aufwachen aus dem Ruhe-Zustand ein- und abschalten.)

FAQ: „Was ist das BIOS?“ BIOS = Grundlegendes Eingabe/Ausgabe-System (Basic Input/Output System); Programm, das nach dem Einschalten eines Rechners die speziellen Betriebssysteme der Hardware lädt und die Steuerung der Grundkomponenten eines Computers wie Hauptprozessor, Arbeitsspeicher, Tastatur, Laufwerke, Festplatten, Bildschirm, Sound-Chip und so weiter und so fort übernimmt („Booten, hochfahren“). Hat mit der grafischen Betriebssystem-Oberfläche namens Windows nichts zu tun. Die BIOS-Software ist eng an den Chipsatz des Motherboards gebunden und wird dort in einem separaten Hardware-Baustein gespeichert.

Festplatte

Sollten die 20 GB auf der im GRX316G eingebauten Festplatte (IBM Travelstar 40GN, Beschreibung, techn. Info, Anschlüsse) mal zuwenig werden, gibt es ja die neuen Firewire-Lösungen: Externe Gehäuse mit eigener Stromversorgung, die preisgünstige, sehr schnelle und so richtig fette IDE-Harddisks beherbergen, von denen laut BIOS-Spezifikation sogar gebootet werden kann („1394-Boot“).

Außerdem läßt sich die eingebaute Festplatte schon bei älteren VAIO-Modellen austauschen, und auch beim 316er locken eine winzige Kreuzschlitzschraube und ein Schiebeverschluß auf einer Abdeckungsplatte direkt unter dem Drive. Offiziell dokumentiert ist dieser Vorgang jedoch nirgends, und wie es da mit der Garantie und dem Support aussieht, steht auch auf einem anderen Blatt.

In Newsgruppen ist zu vernehmen, daß die kleinen Platten von Toshiba dazu geeignet seien; Nachteile: brauchen mehr Energie, werden heißer und sind lauter (siehe letzter Absatz). Besonders schnell sind die aktuellen 60-GB-Notebook-Platten von IBM (5.400 RPM). Am 6. 11. 2002 stellt IBM Notebook-Platten mit 80 GByte – passend für die Sony VAIO GRX-Serie – vor. 2003 sollen superschnelle Exemplare mit bis zu 7.200 Umdrehungen pro Minute herauskommen:

Daß so ein Austausch bei manchen Geräten nicht ganz einfach ist, wird in dieser Fotoserie (anderes und älteres VAIO-Modell) gut verdeutlicht.

Bei den amerikanischen und japanischen GRX-Modellen, die rein optisch den europäischen völlig gleichen, steht in der Spezifikation übrigens „Removable Harddisk“, und laut einem Test in der Computer-Fachzeitschrift c’t 12/2002 geht der Wechsel der Festplatte beim x16er „einfach“ vor sich, was inzwischen auch von Lesern unserer Web-Seite bestätigt wurde. Horst schreibt: „Abschalten und von allen Anschlüssen trennen. An der Unterseite eine Schraube lösen, an der Seite einen Schieber von lock nach unlock bewegen und das Laufwerk (es sitzt direkt neben dem Schacht des Hauptakkus) läßt sich mit ein wenig Geschicklichkeit zur Seite aus dem Gehäuse ziehen. Wenn man vorher den Akku entfernt, tut man sich leichter.“ Man möge überprüfen, ob der Rahmen nach dem Austausch richtig sitzt, da sonst die reichlich kurze Kreuzschlitzschraube beim Hineindrehen nicht „anbeißt“. Es passen nur alle 9,5 Millimeter hohen (=Standard) Notebook-Harddrives in den Wechselrahmen mit der Chassis-Blende, obwohl im Laptop dafür noch mehr Platz vorhanden wäre. Der Rahmen kann übrigens nachbestellt werden (www.holme.com).

Tip: Wie ein neues Festplattenlaufwerk mit den Recovery-CDs über das Phoenix-BIOS (Formatieren und Partitionieren) eingerichtet wird, verrät die ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung How can I perform a full recovery auf dem Sony-Server des Vereinigten Königreichs. Auf dieser Web-Seite das entsprechende Tutorial anklicken, dann Notebooks und Other European VAIO Models wählen. Leider gibt es diese prima Hilfe nur auf englisch, und auch die Tastaturkommandos beziehen sich natürlich auf ein englisches Layout. Weiters ist das Ausdrucken dieses Flash-Dateiformats (*.swf, für solche Anleitungen eigentlich unbrauchbar) sehr umständlich, wäre aber dringend notwendig, weil man während der beschriebenen Prozedur natürlich noch keinen Browser für die Bildschirmanzeige zur Verfügung hat. Entweder verwendet man also einen zweiten Computer, der einem das Tutorial anzeigt, oder man notiert sich die einzelnen Schritte vorher auf einem Zettel. Sehr schade, ansonsten wäre diese Hilfestellung sogar durchaus für Anfänger geeignet. An dieser Stelle in unserem Forum gibt es eine kurze Zusammenfassung dazu.

Tip: Der Firewire-Anschluß der VAIO-Notebooks (und auch der meisten anderen Geräte mit einer solchen Schnittstelle) verfügt über keine Stromversorgung für externe Festplattengehäuse. In unserem Forum beschreibt ein junger GRX-User, wie er ein relativ preisgünstiges Gerät entdeckte, das sich den Strom über ein zweites Kabel vom USB-Anschluß holt, und wie alles bestens damit funktioniert. Ausgezeichnete Übertragungsraten, einfache Installation. Hier ein Foto von der Konfiguration.

Einen Tip zur Vermeidung von unerwünschten Geräuschen der Toshiba-Festplatten, die in GRX-Exemplaren mit der Modellbezeichnung 316MP eingebaut sind, gibt es weiter unten im Kapitel Betriebsgeräusche.

Combo-Laufwerk CD-RW/DVD CRX810E

Mit dem eingebauten Combo-Laufwerk CD-RW/DVD CRX810E konnte über CloneCD ruck zuck eine Audio-CD kopiert (Quelle: Eine auf einem Philips-Standalone-Brenner hergestellte CD-R) und gebrannt werden.

Fehlerfreies Grabben, CD-Brennen auch von „schwierigen Kandidaten“, Überbrennen, DivX, (Super)Video-CD, CD-RW auf absoluten Billigst-NoName-Rohlingen völlig problemlos mit sechzehnfacher Geschwindigkeit (CloneCD, Feurio, Nero, WinXP-Brennprogramm) und dem Combo-Laufwerk von Sony.

Unter Feurio (neueste Version) funktioniert das ebenfalls auf Anhieb (mit Feurios „Generischem MMC“-Treiber, da – noch – kein spezieller Treiber vorhanden), sogar der „erzwungene CD-Text“ (obwohl Feurio heftig protestierte) kann vom erfolgreich gebrannten Noname/billigst-Rohling von allen hier herumstehenden Soft- und Hardware-CD/DVD-Playern gelesen werden (außer Windows Media Player, der gibt nur Sound und keinen Text wieder). Gleichzeitig beim Brennen wurde am Notebook heftigst im Internet gesurft, auch auf leistungshungrigen Flash-Seiten, und große Dateien herumgeschoben (Pufferleerlaufschutz „Power Burn“ der Brenner-Hardware aktiviert).

Eine intensive, wenn auch subjektive Analyse der Audio-Qualität der gebrannten CDs brachte keine Unterschiede zum Original zutage. Vorher wurde das Sony-Gerät vom pingeligen aber offenbar professionellen Feurio-Device-Test eine halbe Stunde lang analysiert. Alles bestens beim Datenlesen (null Fehler, zehnmal verglichen) und auch sonst lauter Glückwünsche von Feurio.

Ha! Eben wurde noch eine funktionierende Kopie hergestellt, und zwar auf einem Medium der Marke „Koch“ aus der „Verbrannte Rohlinge“-Kiste (zurückliegender, mißlungener Versuch auf einem anderen Computer mit Yamaha-Brenner, Feurio schrieb damals nach ein paar Minuten beim Abbruch: „Fehler beim Verfolgen der Spur“).

Brennen von Daten-CDs mit der unkomplizierten und klickarmen Brennfunktion der WinXP-Datenverwaltung ohne Beanstandungen (Details zur Funktionsweise: In der Windows-Hilfe über das Start-Menü „Brennen“ in die Suchmaske eingeben). Inzwischen wurden etwa hundert unterschiedlichste CDs gebrannt, kein einziger Fehlversuch. SVCD ebenfalls OK, auch auf anderen Standalone-DVD-Playern.

Nähere technische Daten zu dem Kombinations-Laufwerk (die einzelnen, maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten) finden sich in den technischen Spezifikationen der Modelle GRXx16 und in dem weiter unten verlinkten Benutzerhandbuch. Unser Fazit: Einsame Spitze!

Tips, Tricks, Erfahrungsberichte...

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Stabilität Combo-Laufwerke im Mehrzweckschacht (Not-Knopf)

Diese heiklen Geräte würden im geöffneten Zustand einen Transport mit ein paar fahrlässigen Bewegungen wohl kaum überleben... Gewalteinwirkung ist kein Garantiefall; verständlich auch die Hersteller, wenn sie zum Beispiel bei einem herausgerissenen Netzwerkstecker die Reparaturkosten/Garantie nicht übernehmen wollen. Bei optischen Laufwerken in Notebooks ist wohl die Slot-In-Technik die bessere Lösung, da ist von dem Laufwerk nämlich nur ein stabiler Schlitz zu sehen. Ersatzlaufwerke sind zur Zeit angeblich schwer bis gar nicht zu bekommen.

Also dieses Schubladenlaufwerk ist offenbar äußerst empfindlich, – es ist bestimmt jener serienmäßig eingebaute Teil des Laptops, der am gefährdetsten ist. Beim Öffnen der CD/DVD-Lade kommt einem ein Großteil des Laufwerks entgegen, das an beweglichen und ausfahrbaren Teleskopschienchen hängt, die noch dazu... nun, drücken wir’s diplomatisch aus: ...platz- und gewichtsparend konstruiert sind. Die bläulich schimmernde Linse des Lasers, Teile der Elektronik und die Antriebsspindel mit der Gumminabe liegen nackt vor dir. Nichts davon sollte jemals sorglos berührt werden. Das ist bei den meisten Notebooks mit diesen Laufwerken ganz ähnlich.

Das Hineinklemmen und Entfernen der Scheiben sollte mit großer Vorsicht betrieben werden. Vorher besser über die Software die Schublade öffnen lassen, Laufwerk XY – Kontextmenü – „Auswerfen“ (Shortcut in der Tray-Leiste) oder über die undokumentierte Tastenkombination Fn+e, als mit diesem winzigen, realen Knöpfchen am Gerät (direkt daneben befindet sich sogar noch eine Leuchtdiode). Dieses ist direkt auf dem beweglichen Teil (der Lade) angebracht, der einem als Ergebnis der Bemühungen gleich entgegenkommen sollte (parieren); da muß man schon ein Meisterdrücker sein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, und dabei den doch ein wenig wackeligen Ladenmechanismus nicht auf Dauer zu ruinieren. Finger weg von diesem Not-Knopf!

Rechts- und Linkshänder sollten beim Aufstecken der CDs unbedingt beide Hände verwenden. Die bis zum Anschlag sanft geöffnete Lade mit der linken Hand stabilisieren, am besten am Rahmen oben und unten mit Daumen und Zeigefinger fest anpacken, um mit einem Gegendruck die Belastung der Lade durch das vorsichtige Hineinpressen der Haltenabe in das Loch der Scheibe mit der anderen Hand auszugleichen. Bei diesem Vorgang auch in Streßsituationen wirklich äußerst gefühlvoll zur Tat schreiten und keine fahrigen Bewegungen machen!

Beim Hineindrücken der Schublade, das einem hier leider kein Automatismus abnimmt, dürfen Aufmerksamkeit und Feingefühl kein bißchen nachlassen. Mit derselben Hand, die vorhin den Rahmen packte, jetzt mit zwei Fingern oben und unten wie die Puffer einer Lokomotive – ohne zu Verkanten! – langsam aber doch entschlossen die Apparatur bis zum hör- und fühlbaren Einrasten hineinschieben (Originalton Handbuch: „Behutsam“). Setzt man dabei Zeige- und Mittelfinger ein, ist gleichmäßiger Druck oben und unten gewährleistet, und der ganze Vorgang sieht auch noch sehr elegant aus.

Beim Herauskletzeln der Scheiben ebenso umsichtig vorgehen. Lade mit der anderen Hand festhalten!

Die CD-Schublade natürlich nie unnötig auch nur teilweise offenhalten (Staubschutz, mechanische Einwirkung).

Wenn diese paar Tips befolgt werden, halten solche Schubladen-Laufwerke ebensolange wie die fabelhaften Slot-In-Laufwerke. Und sie haben doch einen Vorteil: Da die Laser-Linse leicht zugänglich ist, kann sie – wenn es mal soweit ist – ohne besonderen Aufwand gereinigt werden (aber nur von Fachkundigen).

Bei dem optischen Massenspeicher im Sony VAIO GRX handelt es sich übrigens um ein standardisiertes Slim-Line-Laufwerk, das in einem herstellerspezifischen Plastikrahmen steckt; mit etwas Geschick gelingt einem Bastler womöglich die Demontage und der Austausch gegen ein neues Laufwerk, falls er in ein paar Jahren mit dem mitgelieferten nicht mehr glücklich sein sollte.
Aktualisierung (22. Januar 2003): In unserem Forum beschreibt JB, wie das im GRX eingebaute Combo-Laufwerk gegen eine Toshiba SD-R6012 DVD-Brenner-Combo ausgetauscht wird. Kurz: Alles funktioniert bestens, es gibt lediglich ein kleines Design-Problem, da die originale Frontblende vom Notebook nicht paßt (hier mehrere Fotos dazu); aber vielleicht findet sich ja noch eine Lösung.

Tip: Das DVD-Teil ist leider nicht von Haus aus region-free; für Vielreisende eine Plage, die sich in den USA oder sonstwo Scheiben kaufen/borgen und ansehen wollen. Unverständlich gerade bei einem Notebook. Eine legale Möglichkeit wäre, eine DVD mit einem Programm wie SmartRipper auf Festplatte zu überspielen („Region Free“ anhaken) und von dort mit einer entsprechenden Software (WinDVD Vollversion) abzuspielen.

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Tastatur

Ein 10-Finger-Vielschreiber beurteilt sie so: „Wenn man einen harten Anschlag und vorher lange auf einer massiven, ergonomischen Tastatur getippt hat, braucht man ein wenig guten Willen und Umgewöhnungszeit, um auf der vergleichsweise zarten VAIO-Tastatur mit dem recht kurzen Tastenhub ebensogut tippen zu können. Aber es geht, und nicht nur zur Not. Ich tue das, wenn ich keine Gelegenheit habe, die externe USB-Tastatur (Mordstrumm zum Schleppen) anzuschließen, und stelle fest, daß ich sie immer öfter zuhause vergesse.“

Der Hersteller schreibt: „Die Mechanik der Tastatur ist aus rostfreiem Stahl, um einen gefühlvollen und ausgewogenen Anschlag bei auf das Notwendigste reduzierten Tippgeräuschen zu gewährleisten.“ Es ist wahrscheinlich das einzige Notebook, bei dem die mechanischen Bestandteile der einzelnen Tasten tatsächlich auf einer massiven Stahlplatte montiert und gelagert sind. Die fängt auch locker die Wucht ab, die ein erboster und aufgebrachter Zweifinger-Hacker beim Verfassen seines Kündigungsschreibens entwickelt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Ausstattungmerkmal: Bei den meisten Laptops ist die Tastatur nämlich eines der ersten Teile, die trotz pfleglicher Behandlung eingehen! Das wird einem mit einem VAIO GRX/GR/GRV bestimmt nicht passieren, hier ist die Investition in das Gewicht wirklich gerechtfertigt. Eine ausgesprochen feine und trotzdem sehr stabile Konstruktion.

Die Handballenauflage bleibt übrigens auch bei längerem Betrieb schön kühl, unter voller Belastung der Hardware wird sie maximal handwarm, das ist nicht bei jedem Notebook so (beim IBM R31/32 zum Beispiel sorgt die darunterliegende Festplatte für unangenehm heiße Auflageflächen).

Das Keyboard gehört jedenfalls zur Oberklasse, ein sehr gutes Schreibgefühl wird allerorten bescheinigt. Tastengrößen, -form und Layout gehen völlig in Ordnung. Manchmal wird ein lauter Anschlag kritisiert, mit zunehmender Praxis wird der Anwender jedoch merken, daß er die Tippgeräusche weitgehend selbst steuern kann. Man hackt mit der Zeit einfach zarter, diese sehr präzise konstruierte, feine Tastatur läßt das zu. Wenn man sich bemüht, kann man sehr leise tippen; zu dieser Disziplin gehören aber viele, viele Zeilen Übung.

Wir haben hier einen japanischen Programmierer, von dem hört man so gut wie nichts, wenn er Unglaubliches vollbringt. Er kann in den unmöglichsten Körperhaltungen geräuschlos tippen, das Touchpad bedient er auch mit dem linken, kleinen Finger, wenn es sein muß, und ist dabei um einiges schneller als der gewandteste Mausschieber.

Sound

Wer sich von den beiden Lautsprecherchen donnernden HiFi-Sound für die nächste Techno-Party erwartet, wird wohl enttäuscht werden wie bei fast allen Notebooks. Mit den Sony-„WOW“-Effekten kann man zwar ein wenig Volumen herauskitzeln, und für Musikuntermalung im Büro oder im Zug reicht es, auch für eine DVD oder ein gelegentliches Spielchen. Aber als ernsthafte Abhöre bei der Musikproduktion oder bei Präsentationen vor größerem Publikum ist das nicht zu gebrauchen. Der Klang ist zwar klar und verständlich (Sprache) aber nicht besonders laut und null Bässe. Tip: Einen guten Kopfhörer, Verstärker oder Aktivboxen am Audio-Out (Kopfhörerausgang oder TV-Out) anschließen!

Im Vergleich zu anderen Notebooks sind die akustischen Eigenschaften des GRX dennoch als sehr gut zu bewerten.

Recht praktisch ist es, daß der Ton auch permanent über A/V-Out (=TV-Out Miniklinkenbuchse; zusätzlich zum Kopfhöreranschluß) ausgegeben wird. Und zwar unabhängig davon, ob zum Beispiel ein Fernsehapparat über „Eigenschaften von Anzeige“ aktiviert/eingeschaltet ist oder nicht. Leider läßt sich dieser Ausgang über die Software-Mischpulte mit dem on-board Yamaha Sound-Chip nicht separat schalten, was für mobile DJs der Hit wäre (Vorabhöre).

Dolby Digital 5.1 Multi-Channel Surround (DVD) und EAX-Sound (Spiele) zum Beispiel mit Creative Extigy USB-Soundkarte (hundertsiebzig Euro) und einem Software-Player, wo „SP/DIF“ (Digitale Tonausgabe) aktiviert werden kann (WinDVD – vorinstalliert). Diese externe Soundkarte bietet jede Menge Anschlüsse und Optionen, darunter MIDI-In/Out für die Tonkünstler unter uns. Die professionellen Edelversionen Edirol/Roland ED SC-D70 Sound Canvas oder SD-90 Studio Canvas mit (fast) latenzfreien ASIO-Treibern sind ziemlich komplette und durchaus mobile Tonstudios am USB-Anschluß des Notebooks, die kaum Wünsche offenlassen. Überblick mit weiteren Sound-Modulen für den USB- oder den Firewire-Port.

Betriebsgeräusche

Wenn die zwei voneinander unabhängigen Lüfter für CPU und Grafik-Chip nicht laufen und die Festplatte schweigt, hört man nichts von dem Notebook, wenn man davor am Schreibtisch sitzt. Absolut nichts! Zum Beispiel gerade jetzt, während das hier getippt wird.

Mit dem Ohr auf einem Zentimeter Abstand gescannt: Das TFT-Display ist absolut ruhig, auch bei voller Beleuchtungsstärke. Über der Tastatur und den Handablageflächen gibt es kaum vernehmbar und gleichmäßig verteilt ein Surren sowie eine Art fließendes Knistern und Knastern, wirklich extrem leise. Im Bereich rechts vorne ergänzt durch ein Pfeifen bei etwa acht Kilohertz, ebenso leise. Zu nächtlicher Stunde gegen vier Uhr morgens, wenn die Stadt größtenteils ruht, könnte man sich einbilden, man höre das alles.

Wenn die Lüfter in Betrieb sind (etwa alle 15 Minuten für zwei, drei Minuten beim Tippen, zwei aktive Bildschirme) mit ihren verschiedenen Leistungsstufen, vernimmt man ein leises, nicht unangenehmes und sonores Rauschen. GRX-Besitzer von Geräten mit höher getaktetem Prozessor und größeren, schnelleren Festplatten melden häufigere Lüfteraktivitäten.

Die Geräusche von der im 316G-Modell eingebauten Festplatte IBM Travelstar mit flüssigkeitsgelagertem Antrieb (unhörbar) sind auch durchaus erträglich. Das zarte Klickern und Klackern und das verhaltene Rasseln bei Zugriffen sind meistens sogar ganz interessant. Eine akustische Bestätigung, daß man das jetzt richtig gespeichert hat.

Nach der Inbetriebnahme des Notebooks könnte man meinen, „Anschlag“- und „Park“-Geräusche von der Festplatte zu vernehmen, – es handelt sich aber nur um den vorinstallierten und -aktivierten XP-Sound „start.wav“ zum Programmereignis „Windows-Explorer/Navigation starten“! Gratuliere! Dieses metallische Geräusch haben sie perfekt hingekriegt. Noch dazu befindet sich eines der Notebook-Lautsprecherchen fast genau über der Festplatte. Der Zauber ist leicht abzustellen.

 

Ein wenig lauter wird es freilich bei CD- oder DVD-Zugriffen des Combo-Laufwerks. Da rappelt es manchmal gehörig in der Kiste :-) Das CD-Brennen mit sechzehnfacher Geschwindigkeit (Spitzenwert für Notebooks) geht vergleichsweise leise vor sich.

In vielen GRX-Modellen (PCG-GRX316MP, 416...) stecken Festplatten der Marke Toshiba. In einem Forum taucht ein Lösungsvorschlag zum Vermeiden von Festplattengeräuschen (die Beschreibungen reichen von „Tinnitus-Geräusch“ über „Knacksen“ bis „Klackern“) auf. Demnach möge man das Utility Intel Application Accelerator herunterladen (Achtung! Dort eine ältere Version von IAA nehmen, zum Beispiel 2.2.2, – ab Version 2.3, derzeit „latest“, werden Notebook-Chipsätze nämlich nicht mehr unterstützt), installieren und in den IAA-APM-Parametern (Advanced Power Management) für die Toshiba-Festplatte „Maximale Leistung“ auswählen. Mehrere User (auch anderer Notebooks) mit diesen Harddisks und dem Intel-Chipsatz melden erfolgreiche Ergebnisse bei dieser Einstellung, die Festplattenzugriffe sollen damit außerdem schneller werden, daher wollen wir diesen – von uns ungetesteten – Tip der geschätzten Leserin oder dem geneigten Leser dieser Web-Seite nicht vorenthalten. Ganz sauber scheint dieser Patch aber nicht zu sein, da er offenbar das Power-Management der Toshiba-Festplatten deaktiviert oder verstellt.

Touchpad

Ein Leser dieser Web-Seite schreibt: „Arbeite seit April auch mit dem 316G (mein drittes Sony-Notebook) und bin sehr zufrieden.

FAQ: Einen Hinweis zum Touchpad möchte ich noch geben: Die Tapping-Funktion (schon leichtes Antippen wirkt wie linker Mausklick) ist defaultmäßig aktiviert. Im Windows-Explorer ist das versehentliche Verschieben einer Datei zum Beispiel in C:\Windows... extrem kritisch. Das ganze geht so schnell, daß man (vorerst) gar nichts merkt. Gibt es da Abhilfe?“

Im Kontextmenü des Touchpad-Tray-Icons kann das praktische Feature „Tippen = Klicken“ abgestellt werden, bis man sich daran gewöhnt hat.

 

In den „Eigenschaften“ können die Berührungsempfindlichkeit und viele andere Optionen eingestellt werden, etwa die „Handkontrolle“ unter „Verschiedenes“ (vermeidet unbeabsichtigte Cursor-Bewegungen mit dem Handballen während des Schreibens auf der Tastatur), unter „Funktion“ die „Tippbereiche an den Ecken“ (verschiedene Befehle stehen in definierbaren Zonen zur Auswahl), der „virtuelle Bildlauf“ (siehe nächster Absatz) oder die „Bewegungen im Kantenbereich“: Ist beim Ziehen eines Desktop-Gegenstands, beim Malen oder Markieren von größeren Bereichen nach dem sogenannten „1½-Tapping“ die Kante des Pads erreicht, wird – je nach Druck, langsam oder schnell – automatisch weitergezogen, -gemalt oder -markiert, sogar die Richtung kann noch geändert werden; sehr praktisch in den schier unendlichen Weiten des riesigen Desktops oder im Mehrschirm-Betrieb.

Das Touchpad bietet eine höchst elegante und für viele inzwischen unverzichtbare Funktion, die das Mausrad in seiner Effizienz nicht nur vollständig ersetzt, sondern sogar locker übertrifft: Man streicht mit der Kuppe eines beliebigen Fingers flüchtig am rechten oder unteren Rand entlang und kann damit den vertikalen oder horizontalen Bildlauf in weiten Grenzen stufenlos triggern, „antauchen“ und durch leichtes Antupfen wieder stoppen. Bei Bedarf kann man die Zeilen oder Tabellenspalten mit einem ganz kurzen Fingerstreich derart rasend schnell scrollen lassen, – da kann man/frau auf dem umständlichen Mausradl herumradieren, bis man Krampf und Knoten im Zeigefinger hat, und kriegt das nicht hin. Äußerst praktisch. Maus aus, raus!

 

Was das Tatschbett alles kann... „Zwei-“ und „Drei-Finger-Zeigebewegungen“ in acht Richtungen!

Wer sich mit dem modernen, sehr gut durchdachten und mittlerweile optimierten Eingabegerät näher auseinandersetzt und ein wenig Gewöhnungszeit investiert, wird viele angenehme Überraschungen erleben, wesentlich effizienter arbeiten und keine Maus mehr vermissen. Außerdem verschmutzt es nicht, ist völlig verschleißfrei, sehr leicht zu erreichen und braucht weder Platz auf dem Schreibtisch noch Batterien wie die nicht sehr umweltfreundlichen – und im übrigen wenig hygienischen – High-Tech-Nageviecher.

Mit den VAIOs der GRX-Serie erhält man jedenfalls ein Touchpad von Synaptics, das am allerletzten Stand der Technik und überaus robust, ergonomisch und stabil ausgeführt ist. Viele halten es so ziemlich für das beste Gerät dieser Sorte an einem Notebook, und es braucht den Vergleich mit anderen Marken und Ausführungen nicht zu scheuen. Die Soft- und Hardware-Qualität dieser wichtigen Kommunikationsstellen mit dem Computer divergiert tatsächlich manchmal erheblich und ist nicht zu unterschätzen; hier ausgiebig testen und probieren!

Es gibt zum Beispiel eine bestimmte, uralte Marke von Laptops mit drei Buchstaben, die genau an diesem Punkt beträchtliche Unterschiede aufweist (die weitaus meisten Modelle davon haben überhaupt kein Touchpad, auch die Windows-Tasten fehlen). Dennoch soll nicht verschwiegen werden, daß es viele kaisertreue Fans gibt, die mit Bestemm behaupten, mit TrackPoints, -Sticks oder ähnlichem Unfug, der noch dazu fürchterlich aussieht, genauso gut wenn nicht sogar besser zurechtzukommen. Hier stellt sich die Frage, ob es sich dabei wirklich nur um eine reine Geschmacksache handelt, oder ob es verständlicherweise einfach schwerfällt, Fehlkauf und -konstruktion zuzugeben. Allein der – weiter oben beschriebene – virtuelle Bildlauf läßt jeden dieser knallroten und lahmen Nippel oder „Radiergummis“, die sich noch dazu wenig dezent mitten auf der Tastatur befinden („leicht erreichbar“ für Behinderte) und gerne abfallen (ein Ersatznippel liegt jedem Notebook bei, im Ernst!), alt aussehen.

Inzwischen gibt es auf http://www.vaio-link.com/ neue Treiber für das Touchpad. Ein Lernprogramm (tutorial.exe) befindet sich gut versteckt unter C:\Drivers\PointingStick\, die sehr empfehlenswerte, deutschsprachige Hilfedatei unter C:\Drivers\PointingStick\GR\. Bei den Hyperlinks unten in dem vorliegenden Dokument gibt es einen Verweis zu einer Website, wo zusätzliche Gimmicks heruntergeladen werden können, darunter ein nicht unwitziger Fingerstreich-Synthesizer (pädagogisch empfehlenswert auch als erster Kontakt mit dem Computer für ganz kleine Kinder), und ein Programm, welches das Touchpad zu einem Miniatur-Grafiktablett umfunktioniert.

Nach einem Vierteljahr intensiver Verwendung sind die ersten, zarten Spuren auszunehmen. Wo gearbeitet wird, fliegen nun mal Späne.

Wenn von dem prima Tatschbett ausführlich Gebrauch gemacht wird, entsteht nämlich ein Bereich an der Handballenauflage, der mit der Zeit droht, ein wenig glänzend zu werden. Das passiert auch ohne Handschweiß und ohne daß man während der Arbeit Spare Ribs essen muß.

Bei Rechtshändern liegt dieser Bereich rechts vorne, ziemlich genau oberhalb der Gruppe von Leuchtdioden.

Wer darauf Wert legt, daß das Notebook in einwandfreiem Zustand erhalten wird, und sämtliche Mäuse in den wohlverdienten Ruhestand geschickt hat, sollte diese Stelle von Anfang an mit einer selbsthaftenden Folie schonen. Es gibt da Möglichkeiten mit bestimmten todschicken Effektfolien aus dem Designer-Zubehör (funkelnde und schimmernde 3D- oder Hologrammeffekte), die – passend zurechtgeschnitten – prima aussehen und sich später mal rückstandsfrei entfernen lassen.

Zur Not kann die transparente Folie (weiß bedruckt mit Symbolen und den technischen Daten), die nach Auslieferung auf der linken Handballenablage klebt, nach rechts zur bewußten Stelle übersiedelt werden. Die kleine Pfanne, wo der federnde Riegel des Deckelverschlusses einrastet, muß natürlich freigehalten werden.

Lob & Tadel, die rettende Idee... Nette Menschen betreiben aktive

Selbsthilfe im User2User-Forum für VAIO-Besitzer und -Interessierte!

Stromsparen, Akkus

Der Mehrzweckschacht, in dem sich das optische Combo-Laufwerk befindet, kann auch für einen zweiten Akku verwendet werden. Das nette englische Wort „Hot-Swappable“ (etwa: „kann im laufenden Betrieb gewechselt werden“) soll hier nicht vorenthalten werden. Wenn man also genügend Energiespeicher dabeihat, steht einem unterbrechungsfreien Open-End-Betrieb des VAIO-Geräts samt angeschlossener Peripherie auch ohne Stromnetzanschluß theoretisch nichts im Wege.

Wenn die Akkus jedoch knapp sind, kann nicht genug Energie gespart werden. WinXP sieht beispielsweise weniger verspielt und sachlicher aus, wenn die stromfressenden Features alle oder teilweise abgeschaltet werden. Das System wird zudem insgesamt spürbar schneller, man merkt das schon beim Aufklappen des Startmenüs. Am folgenden Bildschirmfoto (rigoros alles deaktiviert) kann man außerdem im Vergleich zu den anderen hier abgebildeten erkennen, wie die Schriften ohne Kantenglättung aussehen (die Abstufungen in den Farbverläufen der Programm-Titelleisten entstehen durch Datenreduktion des GIFs, sie sind auf dem VAIO-Desktop nicht sichtbar), soferne sie auf einem sehr scharfen Display abgebildet werden. Dieses „Verfeinern der Bildschirmschriftarten“ (eine Art kontrollierte Unschärfe, mehr zu ClearType weiter unten) verbessert in der Tat die Lesbarkeit von bestimmten Fonts (Standard-Schriftgrößen) auf 16-Zoll-TFTs mit der Auflösung 1.600 mal 1.200 Pixel – die Buchstaben sehen auch gefälliger aus –, verbraucht jedoch zusätzliche Systemressourcen:

FAQ: Werden Lithium-Ion Akkus sich im neuen Millennium behaupten? Artikel von Isidor Buchmann über die technischen Eigenheiten dieser modernen Energiespeicher. „Wird zum Beispiel ein Laptop-Computer hauptsächlich am Stromnetz betrieben, altert der Li-Ion dennoch genauso schnell, und der Akku wird nicht wirtschaftlich genutzt.“ Es schadet also nichts, vom Akku-Betrieb nach Belieben Gebrauch zu machen. Übersicht von weiteren Artikeln auf dieser spezialisierten Website.

Ein voll aufgeladener Elektrizitätsspeicher versorgt das GRX-Notebook – je nach Belastung – im Normalbetrieb etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, unter idealen Bedingungen auch länger. Eine Batterie dieser Sorte sollte für fünfhundert bis tausend Lade- und Entladezyklen (oder zwei bis drei Jahre) ohne gravierende Leistungseinbußen gut sein. Flach verlaufende Entladungen ergeben mehr Zyklen als Tiefentladungen; die voreingestellten Warnsignale bei nachlassender Akkumulatorenladung entsprechen dieser Regel. Der mitgelieferte Akku könne also ohne weiteres ständig im Schacht bleiben, die exakt darauf abgestimmte Charger-Elektronik sorge für optimale Lebensdauer, so der Hersteller des VAIO-Notebooks.

 

Das Batterie-Symbol in der Taskleiste führt zu präzisen Informationen der Sony-Software über die Akkuladungen. Die akustischen und optischen Warnsignale können dort detailliert konfiguriert, den individuellen Bedürfnissen angepaßt und erweitert werden. Die vorinstallierten Sprachdateien klingen ein wenig uncharmant, wie man sich mit Bordmitteln dagegen wehren kann, steht in unserem Forum. Hier gibt es zwei Sound-Sprachdateien zum Gratis-Download, die sympathischer, synthetischer und spaciger klingen (Installationsanleitung beiliegend).

FAQ: „Mein Notebook ist fast ständig am Stromnetz angeschlossen, soll ich den Akku herausnehmen?“ Nun, er erfüllt dort die wichtige Aufgabe der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV, UPS), wofür sich viele Nicht-Notebook-Besitzer spezielle Geräte kaufen, die einen Haufen Geld kosten. Wenn es also im Haus mal mit einem lauten Schnalzer die Sicherung fetzt, und alles beklemmend dunkel und leise wird, läuft das VAIO Notebook als einziges Gerät unbeeindruckt munter weiter. Häufig ist die Empfehlung zu vernehmen, bei ausschließlichem Netzbetrieb den Lithium-Ion-Stromspeicher dennoch alle zwei bis vier Wochen bis zur akustischen und optischen (Pop-Up Fenster) Warnung zu entladen (trainieren), es gibt aber auch Stimmen, die das für nicht notwendig erachten.

Aus der oben angeführten Web-Seite: „Der Li-Ion-Akku unterliegt der Alterung selbst dann, wenn er nicht benutzt wird. Ein Leistungsverfall macht sich so ab einem Jahr bemerkbar. Nach zwei bis drei Jahren fällt der Akku dann häufig aus. Es ist daher nicht zu empfehlen, Li-Ion-Akkus über längere Zeit zu lagern.“

Die Preise für Sony-Akkus sind relativ hoch.

Tip: Beim Betrachten von DVDs kann Energie gespart werden, wenn mit Hilfe spezieller Tools von der Festplatte aus abgespielt wird. Eine DVD benötigt etwa 4,7 GB Festplattenspeicher. Damit hält der Akku länger als für eine ganze DVD, praktisch in Flugzeugen und bei sonstigen Gelegenheiten.

Auch beim Sound-Modul kann am Energieverbrauch herumgeschraubt werden. Entgegen der Hinweise, die man erhält, wenn man das Fragenzeichen über das Wort „Stromverbrauchstufe“ zieht, stellt sich die ausgewählte Energiesparstufe jedoch nicht automatisch beim Umschalten auf ein entsprechendes Stromspar-Profil ein, sondern sie ist permanent aktiviert. Bei den Stufen „Beträchtliche Energieersparnis“ und „Maximale Energieersparnis“ ertönt außerdem vor jedem Sound-Ereignis, das nach Aktivieren der Energiesparfunktion eintritt, ein unschönes Knacksen.

 

Klar dürfte auch sein, daß alle über die Schnittstellen angeschlossenen Geräte, die vom Notebook mit Energie versorgt werden, am Akku zehren und für Hitze sorgen (die Ventilatoren laufen öfter).

Tip: Eine zusätzliche und spürbare Leistungssteigerung kann erzielt werden, wenn nach einem Rechtsklick auf den Desktop und „Eigenschaften, Designs“ - „Windows - klassisch“ ausgewählt und übernommen wird. Große Desktop-Hintergrundbilder, viele Icons auf dem Desktop und geladene Windows-Schriftarten belasten das System ebenfalls erheblich.

ATI Mobility Radeon 7500 mit 32 MB DDR-RAM

Von dem Grafikteil hört man nur Gutes (siehe c’t 10, S. 26, 12/2002, S. 92 ff.), und hier auf einem GRX316 ist es auch sichtbar:

Erweiterter oder geklonter UXGA-1600er-Desktop auf VGA- oder TV-Out, 64-Bit-Farben, saubere, stufenlose Farbverläufe auch beim TFT. Ruckelfreie und einwandfreie DVD-Wiedergabe auf dem TV-Gerät, „besser als VHS“, 1 cm schmaler, verschmerzbarer schwarzer Trauerrand bei 3:4/72cm-Röhre, superscharf über S-Video (nur mit dem zusätzlich erhältlichen Port-Replikator) oder RGB, empfohlene Auflösung 1.024 mal 768 Pixel. Desgleichen auf dem Röhrenmonitor am VGA-Ausgang: scharf bis in die Ecken natürlich auch bei 2D (peinlicher Schwachpunkt der GeForce-Konkurrenz), flimmerfreie UXGA-Auflösung jenseits von 100 Hertz Bildwiederholfrequenz, mit Testbild-Programmen überprüft. Vollbild-Videowiedergabe (DVD) nur auf einem Bildschirm (primär) gleichzeitig möglich (am anderen ist der Desktop und das Video unter XP nur in einem Fenster zu sehen, manchmal bleibt das DVD- oder 3D-Spiel-Window dort auch schwarz).

Was könnte man sich von einer modernen 3D-Grafik-Engine mit Highend-Chip noch wünschen... Vielleicht einen dritten Bildschirm gleichzeitig? Einen digitalen Ausgang für einen zusätzlichen TFT-Bildschirm?

Oft liest man in der Beschreibung der ATI Radeon Mobility 7500 unter Memory: 16 MB intern + 16 MB extern. Das bedeutet nicht Shared Memory! Intern bedeutet, daß der Speicher im Graphikchip integriert ist, extern, daß der Speicher physikalisch außerhalb des Chips liegt, jedoch als eigener Speicher mit entsprechender Anbindung. Es handelt sich bei der Radeon in der GRX-Serie also um separate zweiunddreißig Megabyte Video-RAM Grafikspeicher, die nicht vom System-RAM (Arbeitsspeicher) abgezweigt werden. Überprüfen läßt sich das anhand der Angaben unter „Systemsteuerung-System-Allgemein“. Bei einer Shared-Memory-Karte wäre das System-RAM (durch das BIOS) um den geteilten Bereich verkleinert, also 240 MB beim GRX316G mit 256 MB Arbeitsspeicher.

Also für die meisten Ansprüche genügt die Grafikleistung vollkommen. Testinstallationen von Aquanox, Dungeon Siege, Battleship Surface Thunder, Renegade, Microsoft Flugsimulator 2002, Return to Castle Wolfenstein und Green-Pepper-Pinball sehen prima aus, ebenfalls das wunderschöne 3D-Aquarium (7 Fische gleichzeitig) aus dem Plus-Paket oder bei http://www.serenescreen.com/ – muß man mal gesehen haben. In Hunting Unlimited ist es einfach nur schön, eine Weile durch den virtuellen Wald und die Fluren zu spazieren und die Tiere zu beobachten (man muß sie ja nicht gleich abknallen).

Die brandneuen Spiele GTA3 und Unreal Tournament 2003 (Details dazu) laufen ruckelfrei bei einer Auflösung von 1.024 x 768 x 32. 3DMark 2001SE (was das ist, steht ein paar Absätze weiter unten) mit Omega-Treibern: 4.625 Punkte, mit Catalyst-Treibern von ATI (Version 2.3, 6.13.10.6166): 4.864, und es kommen ständig solche verbesserten, auf die 3D-Performance optimierte Treiber heraus.

Die Atmosphäre kriegen sie in den neuen Spielen schon unheimlich realistisch hin: Nebel- und Dunstschwaden, alle Wetter, Pollenflug, Staubflankerl und Lichtbrechungen. Glasklare oder naturtrübe Gewässer, echter als echt, dazu EAX-Sound... Man kann das Gras wachsen hören.

Videoschnittprogramme arbeiten so flüssig, wie es die Technik heutzutage eben zuläßt. Der Mobility-Radeon-Chip bremst da vermutlich kaum. Aus einem Forumsbeitrag: „Die Grafikkarte spielt bei Videobearbeitung eine nicht so wichtige Rolle. Hier wäre sogar Shared Memory kein Problem. Die Rendergeschwindigkeit hängt fast nur vom Prozessor ab (und vom Hauptspeicher), und die Darstellung nutzt nur DirectX, jedoch nicht Direct3D, welches nach potenten Grafikchips lechzt.“

Auch über die Implementierung der Treiber kann nur positiv berichtet werden: Wildes Umherschalten der Auflösungen, Sync-Frequenzen, Farbtiefen und Primär/Sekundär-Zuweisungen aller drei angeschlossenen Bildschirme über „Eigenschaften von Anzeige“ oder innerhalb von Spielen kann XP Home und die Gerätetreiber nicht ins Wanken bringen, auch das mehrfache und gleichzeitige An- und Abstecken der Geräte im laufenden Betrieb oder während der Ruhe- oder Standby-Phasen des Notebooks nicht. Egal ob bei Batterie- oder Netzbetrieb. Es flackert zwar manchmal eine Sekunde oder zwei, oder einer der Bildschirme bleibt kurz schwarz, aber bald schon hat sich die Lage wieder stabilisiert.

Hier kann nach Belieben geschaltet und gewaltet werden. Der Gerätetreiber für den TV-Ausgang beherrscht sogar die Fernsehnorm NTSC. Allerdings kann man immer nur zwei Bildschirme gleichzeitig in Betrieb nehmen. Mit den Buttons unter den Abbildungen wird festgelegt, ob es ein primäres Display (Kreis) oder ein Klon davon sein soll. Die Abbildung zeigt die Voreinstellung für das Betrachten von DVDs auf dem TV-Gerät (weitere Info dazu unten bei den WWW-Hyperlinks). Auch die Flächen neben den Ein-/Ausschaltern sind anklickbar und bieten zusätzliche Parameter für die entsprechenden Displays. Bei Änderungen an den Einstellungen nicht auf „Übernehmen“ vergessen.

 

Aquanox 1.12 semmelt ab, wenn man in der höchsten Auflösung eine mißlungene Mission wiederholen will, und es gibt ein störendes Maus-Delay, aber solche Fehler liegen im Zweifel an der Spiele-Software, wie auch in diesem Fall. (Es gibt ein Update von Aquanox, das diese Mißstände beheben soll, aber das läßt sich hier partout nicht aufspielen.) Das wird nur deshalb hier erwähnt, weil trotz eines offenbar schweren Fehlers in der Grafik-Engine das Spiel sofort wieder neu gestartet werden kann und XP stabil weiterläuft.

Auf der ATI-Website gibt es zwar inzwischen neue Treiber für WinXP, der Hersteller der Grafik-Chips warnt jedoch ausdrücklich davor, andere als die vom Notebook-Fabrikanten mitgelieferten zu verwenden, und empfiehlt dringend, eventuelle Treiber-Aktualisierungen ausschließlich von dort zu beziehen.

In Newsgruppen ist andererseits zu erfahren, daß Spielwütige, die das Äußerste an Performance aus ihrer Grafikkarte herausholen wollen, bei Omegadrive’s Little Corner gut aufgehoben seien. Mehrfach von Lesern und Forumsautoren bestätigter 3DMark 2001, ein auf die 3D-Eigenschaften spezialisierter und standardisierter Benchmark-Test der Grafik-Performance (Download siehe bei den WWW-Hyperlinks), mit Omega-Treibern: 4.625 Punkte. Ausführliche Beschreibungen zu Mobility Radeon 7500 gibt es hier (englisch), sehr informativ und durch Illustrationen anschaulich auch die PDFs hinter den Hyperlinks auf der Seite „features“.

Seit Mitte Juni 2003 stellt Sony auf der offiziellen Support-Webpage für registrierte Kunden neue Treiber für den Grafik-Chip (Video Driver ATI Mobility Radeon 7500 Version 6.13.10.6243 for Microsoft Windows XP) vieler VAIO-Notebooks aus der GR- (alle außer GRT) und NV-Serie für Download und Installation zur Verfügung. Wieder einmal gibt es kaum technische Dokumentationen darüber, etwa welche Fehler behoben worden sind, oder welche Features hinzugefügt wurden. Der einzige Satz dazu auf der Download-Seite bezieht sich auf den Microsoft Flugsimulator 2002, dessen Darstellung verbessert werden soll. Vereinzelte User in einschlägigen Foren berichten von höheren 3D-Leistungswerten. Alle, die keine Probleme mit dem Grafikteil ihres Notebooks haben, brauchen eigentlich nicht upzudaten. Noch gibt es keine Erfahrungsberichte, ob ein Schritt zurück (Deinstallation) so einfach möglich ist.

Die zusätzliche Multi-Monitor Management-Software Hydravision von ATI funktioniert wunderbar auf dem GRX316, und es zahlt sich aus, sie zu installieren und sich ein wenig damit auseinanderzusetzen. Die Produktivität bei der Arbeit auf mehreren Monitoren und bis zu neun riesigen, virtuellen Doppel-UXGA Desktops wird wesentlich erhöht, sobald man sich zurechtfindet, die paar wichtigen Shortcuts (Tastaturkürzel) beherrscht und intuitiv mit den Bildschirmen jongliert.

Es kann beispielsweise festgelegt werden, wie sich Pop-Up-Fenster und Dialogboxen der verschiedenen Anwendungen verhalten, die Desktops können über Mausklicks (Tapping) oder Tastaturkürzel umgeschaltet oder per Mausrad (virtueller Bildlauf) durchforstet werden, einzelne Fenster verbannt man nach Wunsch ebenso leicht auf bestimmte Monitore oder Desktops oder vergrößert sie auf mehrere Bildschirme (zusätzliche Schaltflächen in den Titelleisten der Programme), die Einstellungen können für jede Anwendung spezifisch festgelegt und gespeichert werden, es gibt eine transparente Darstellung von Menüs, spezielle Funktionen zum Browsen im Internet mit mehreren Monitoren, Fenster werden beim Programmstart sanft eingeblendet, den Bildschirmen können verschiedene Auflösungen zugewiesen werden und vieles mehr.

Einige der Ausstattungsmerkmale scheinen ganz schön Appetit auf Ressourcen zu haben, es wird klar, warum es Grafikkarten mit über hundert Megabyte Speicher gibt; wenn mit Hintergrundbildern und grafischem Schnickschnack sparsam umgegangen wird, funktioniert das Monitor- und Desktop-Management jedoch so gut wie verzögerungsfrei, was für effizientes Arbeiten wichtig ist.

Hydravision ist nicht auf dem Notebook vorinstalliert, zum Gratis-Download geht es hier (Radeon 7500 anwählen); eine genaue Beschreibung findet sich auf dieser Web-Seite, guten Überblick bietet dort auch die Flash-Animation unter „view the demo“. Das Programm selbst wird in deutscher Sprache angezeigt, die Hilfe (HydraHlp.chm im Installationsverzeichnis) auf englisch. Getestet wurde auf einem Sony VAIO PCG-GRX316G Hydravision 3.00.120 Beta; diese Version hat noch kleinere Macken, zum Beispiel läßt sich die Transparenz der Task-Leiste erst nach einem Reboot wieder abschalten, und manchmal verschwinden Windows-Dateiverwaltungsfenster (Explorer) im Nirwana, – es gibt dort aber auch eine zurückliegende Final-Version der Software mit ATI-Support.

Die Software PowerStrip bietet erweiterte Möglichkeiten für die eingebaute Grafikkarte. 500 Optionen zur Unterstützung der Display-Hardware werden bereitgestellt, darunter ausgefeilte Farbkorrekturen. Ein leistungsfähiger Application Profiler aktiviert bestimmte Bildschirmeinstellungen, Gamma- oder Performance-Justagen beim Start beliebiger Programme und stellt alles wieder zurück, wenn die Programme beendet werden. Zusätzlich enthält die Software weitere System-Tools wie Desktop Icon Management, Hardware-Diagnosen oder On-Screen-Display. Voll funktionstüchtige Testversion erhältlich.

 

Auf TFT-Displays sind absolut stufenlose Farbverläufe bisher nur selten anzutreffen. Dank Frame Modulation funktioniert das auf dem 316er-VAIO natürlich auch @ 1600x1200x32 (die Unterschiede in der folgenden Abbildung sind nur bei einer Farbauflösung von 32-bit True Color zu erkennen):

Wie vorteilhaft sich diese Eigenschaften der Farbauflösung beispielsweise auf die Bildschirmdarstellungsqualität der Standard-Schriftarten des TFT-Displays auswirken, wird etwas weiter unten in einem Absatz über ClearType erläutert.

Diesbezüglich wurden mit den diversen Grafikkarten für PCs (Voodoo) ganz andere Erfahrungen gemacht... Man konnte froh sein, wenn die Treiber ein Jahr nach Erscheinen der Karte halbwegs stabil liefen und die versprochenen Leistungen erbrachten.

Die Computer scheinen schön langsam erwachsen und bedienbar zu werden.

Top oder Flop?

Deine Meinung zählt im Forum!

Ende August 2002 stellt ATI das Nachfolgemodell vor, nämlich die, den oder das Mobility Radeon 9000. Dazu der deutsche Computer-Fachverlag Heise: „Der erste Grafikchip für Notebooks, bei dem spezielle 3D-Effekte über Vertex Shader und Pixel Shader programmierbar sind. Der Mobility Radeon 9000 macht die bei Desktop-Systemen im vergangenen Sommer eingeführte Technik damit auch im Mobil-Bereich verfügbar. Entsprechende Spieletitel sollen zum Jahresende in größerer Zahl erscheinen. Weitere Merkmale sind die Energiespartechnik PowerPlay 3.0 sowie Fullstream. Letzteres unterdrückt die Klötzchenstruktur von stark komprimierten Internet-Videos.“

Gleich ein paar Tage später preschen ein paar Notebook-Hersteller vor und offerieren Geräte mit diesem neuen Grafik-Chipsatz ATI M9. Allerdings handelt es sich dabei durchwegs um solche Module mit 32 MByte Grafikspeicher und 64 Bit breitem Speicherbus, die im Gegensatz zur interessanten Variante mit 64 MByte/128 Bit nur die Leistung des Vorgängermodells, der hier ausführlich beschriebenen und in der bisherigen und aktuellen VAIO-GRX-Serie eingebauten ATI M7 (Radeon Mobility 7500) erreichen, zumal darüberhinaus BIOS und Treiber dieser Laptops nicht alle Features des neuen Chipsatzes unterstützen. Ein reiner Werbe-Gag also, das 9000er-Logo macht sich gut.

Mehreren Berichten ist zu entnehmen, daß der 3DMark2001SE-Test weit über 8.500 Punkte ergeben soll. Damit holen Notebooks mit der M9/64 MB in dieser Disziplin ihren kleinen Rückstand gegenüber Desktop-Systemen fast auf. Ein neuer Scaler soll die Darstellung von nicht-nativen Auflösungen (Erläuterungen dazu siehe auch weiter unten) deutlich verbessern. Auf der Tastatur des Rechners können zwei Hotkeys (F11 und F12) mit einer systemübergreifenden Zoom-Funktion belegt werden. Über die folgenden WWW-Hyperlinks geht es zu einer Sammlung von ausführlichen und aktuellen Testberichten, zu ATIs Presseaussendung ATI unleashes MOBILITY™ RADEON™ 9000 sowie der wirklich sehenswerten, flash-animierten und tönenden, offiziellen M9-Seite mit anschaulichen, unterhaltsamen und interaktiven Demos.

Der neu designte RV250-Chip (Core) in der ab September 2002 verfügbaren Mobility Radeon 9000 (M9) arbeitet mit vier Pixel-Pipelines; eine Textureinheit pro Pipeline. Daraus relsultiert eine geringere Die-Größe, was auf dem Notebook-Markt wichtig ist, um die Kosten niedrig zu halten sowie Energie und Platz zu sparen. All das läßt uns beruhigt in die Zukunft blicken; der kanadische Hersteller dieser führenden Grafik-Chipsätze hat offenbar noch viel vor...

 

Tests und Berichte zur aktuellen, im hier beschriebenen Sony VAIO PCG-GRXx16 und in vielen anderen Notebooks eingebauten, äußerst zuverlässig und fabelhaft gut funktionierenden Radeon 7500 weiter unten bei den WWW-Hyperlinks. Jetzt aber kommt überhaupt das Tollste:

Display

Über den 16,1-Zoll-TFT-Bildschirm kann man nicht genug schwelgen ;-) Das gehört zweifellos zum Feinsten, was Hightech heutzutage bieten kann!

Das Beste haben wir uns natürlich für den Schluß aufgehoben! Der weltweit erste und bislang einzige 16,1-Zoll UXGA-Desktop an einem Notebook prangt brillant und völlig flimmerfrei, fast schon peinlich scharf und natürlich absolut verzeichnungs-, moiré- und konvergenzfehlerfrei, mit angenehmen Kontrasten und tollen Farben vor einem. Er leuchtet mit fast hundertdreißig Candela pro Quadratmeter, ein Wert, der dem von LCD-Monitoren nahekommt.

Wenn man genau schaut, zum Beispiel bei einem rein dunkelgrauen (75% Neutralgrau) Vollbild, wird es erst ganz gegen den unteren Rand zu etwas heller, sonst ist die Ausleuchtung über die gesamte, riesige Fläche sehr gleichmäßig. Es handelt sich um kein stumpfes Grau, sondern es changiert ein wenig wie Stoff aus Seide.

Auch im Freien und bei heller Umgebung ist der Bildschirminhalt – im Vergleich zu anderen Notebooks – recht gut zu erkennen. Das hat Sony einwandfrei hingekriegt. Die eingesetzte Technik zur Entspiegelung (vergütet durch spezielle, aufgedampfte Beschichtung) ist hochwertig. Das ist besonders bei schwarzem/dunklem Bildschirminhalt oder gar ausgeschaltetem Display gut zu erkennen.

Die Durchzeichnung in dunklen Stellen ist hervorragend. – Wenn beim oben erwähnten, virtuellen Aquarium das Vorderlicht abgeschaltet ist, kann man vor dem schwarzen oder mitternachtsblauen Hintergrund von den unbeleuchteten Fischen nicht nur die Umrisse der fransenreichen Flossen und die hellen Stellen, sondern sogar noch großteils die Farben erkennen. Da hängt das TFT sogar den guten Kathodenstrahlmonitor ab.

Bei Szenen (DVDs, Spiele, Animationen) andererseits mit schnellen Bewegungen gibt es leider (manchmal recht auffällige) Unschärfen besonders an kontrastreichen Stellen aufgrund der Trägheit der Flüssigkristalle im Vergleich zum Kathodenstrahl. Sieht aus wie ein dramaturgischer Motion-Effekt, Schlieren, eine Art Nachziehen wie man es früher von den analogen CCD-Aufnahmechips in Videokameras kannte. Manchmal merkt man das schon beim Scrollen von Text (dunkle Buchstaben vor hellem Hintergrund) auf dem Windows-Desktop. Eine alte LCD-Krankheit, die augenscheinlich noch nicht kuriert wurde.

Ähnliche Bewegungsunschärfen gab und gibt es auch bei Celluloid-Film und allen Videonormen, sie sind technisch nur schwer zu vermeiden und lassen sich bei diesen Medien nur bei der Betrachtung der Einzelbilder entdecken, im Bewegungsablauf verspielen sie sich. Da ein TFT-Display jedoch statische Darstellungen schon fast unangenehm scharf abbildet (alle Schwächen von Film und Analog-Video werden schonungslos aufgedeckt), fallen einem kritischen Beobachter diese zusätzlichen Unschärfen wegen der LCD-Eigenheiten besonders auf.

Diese Artefakte gibt es bei jedem TFT-Display, egal ob Stand-Alone oder Notebook, egal welcher Hersteller und egal welche Preisklasse. Interessant ist immerhin, daß sie nicht bei jedem Spiel und jeder DVD auftreten, daher wäre es langsam an der Zeit, daß sich die Hersteller da eine Lösung einfallen lassen.

Der Bildschirm ist für die native Auflösung von 1.600 mal 1.200 Pixeln (UXGA) optimal. Es können zwar auch niedrigere Auflösungen ein- und dargestellt werden, doch dann wird interpoliert (Tastenkombination Fn+f), und mit der gestochenen Schärfe ist es in der Vollbilddarstellung des Desktops vorbei. Jenen, die an niedrigere Auflösungen gewöhnt waren, werden die Standard-Schriftgrößen zunächst vielleicht gar klein vorkommen, da kann man sich mit der oben erwähnten Kantenglättung helfen. Aber keine Sorge, man kann auch die gefutzeltsten Buchstaben (eine verbreitete Unart von Web-Designern, die mit dem Platz nicht auskommen) einwandfrei lesen. Dafür sorgt die exzellente Schärfe des Displays; zumal man an einem TFT ja auch näher dran sitzt, ohne das ungute Gefühl haben zu müssen, von einer „Kathodenstrahlkanone beschossen“ zu werden, nur durch eine dünne Glasscheibe geschützt. Menschen mit Sehschwächen im Nahbereich, die nicht durch Brillen oder Linsen ausgeglichen werden können, sollten auf jeden Fall vor einem eventuellen Kauf einen Blick auf das Display werfen. Wir haben eine kleine Leseprobe eingebaut, der berühmte Flugzettel mit den wichtigen Informationen müßte in der kleinen Ausführung und Standard-Auflösung (wie hier rechts abgebildet) gerade noch lesbar sein. Winziger geht’s nun wirklich nicht.

weißer Text
gelber Text
Wenn die Beleuchtung des VAIO-Displays gedimmt wird, läßt die Farbtreue ein wenig nach, weiße Schrift auf rotem Hintergrund kann von gelber Schrift beispielsweise nicht mehr so gut unterschieden werden. „Richtiges“, helles Weiß gibt es also nur bei voller Beleuchtung. Hier punkten die CRT-Monitore.

Zu Beginn setzte es eine kleine Schrecksekunde, weil der ansonsten gleichmäßig himmelblaue 1600er-Willkommens- und Herunterfahren-Bildschirm von WinXP oben links einen hellen, verlaufenden Fleck hat. Die Vermutung, das rühre von einer Beschädigung des Displays her, lag nahe, aber es ist die Grafik-Datei, das abgebildete *.gif?-Image sieht so aus. (Wozu der Fleck wohl gut sein soll... Eine komische Wolke vielleicht?)

Die Helligkeit der Bildschirmanzeige läßt sich in neun Stufen einstellen (Fn+F5, Pfeiltasten), wobei die Grenzen sehr weit gesteckt sind. Selbst bei heller Umgebung reicht Stufe 7, nur bei direkter Sonneneinstrahlung sind die größeren Stärken der Kaltlicht-Hintergrundbeleuchtung vonnutzen. In einem absolut abgedunkelten Raum ist die niedrigste Stufe manchmal fast noch zu hell.

Der mögliche Betrachtungswinkel des TFT ist vergleichsweise und subjektiv beurteilt ebenfalls außergewöhnlich gut: Am meisten läßt die Qualität (Helligkeit verringert sich, Kontraste werden überbetont) beim Betrachten von unten nach. Wenn man von der Seite draufschaut, gibt es in der Helligkeit einen kleinen Knick (minus 20 Prozent) bei etwa 45 Grad Abweichung von der Plan-Parallelität, die dann aber bis fast 90 Grad konstant bleibt, erstaunlicherweise auch die Farbtreue. Bei der Betrachtung von oben (Norden) ist es ähnlich, außerdem gehen hier die Kontraste ab etwa 40 Grad verloren, Schriften werden fast unleserlich.

Abb.: Stark vergrößerte Ansicht der Funktionsweise von ClearType. Deutlich zu erkennen sind die farbigen Subpixel des LCDs, die horizontal an die Form der Lettern angepaßt und gerendert wurden, und deren Intensität mit dem Tuner-Tool in mehreren Stufen eingestellt werden kann.

Clemens, einer der Regulars im Notebook-Forum (hier geht es zu dem Artikel), entdeckte ein gut in den Abgründen des Microsoft-Supports verstecktes Tool namens ClearType-Tuner, mit dem man feine Justagen an der Bildschirmschriften-Darstellungsverbesserung unter Windows vornehmen kann. Diese ClearType-Technik funktioniert mittels einer Art künstlich kontrollierten Unschärfe, um auffällige Pixel-Artefakte (Treppchenbildung) auf LCD- und TFT-Displays geschickt zu kaschieren und zu verschleiern. Für Grafiker gehören ähnliche und einfachere Funktionen (Kantenglättung, Anti-Aliasing) zum Standard-Werkzeug. Mehrere user2user mit verschiedenen Bildschirmen zeigen sich davon ganz angetan; und man kann für Sony VAIO Notebooks empfehlen, ClearType zu aktivieren. Für Linux-Betriebssysteme gibt es ein Pendant zu dieser Technik, genannt FreeType. Weitere Infos und Details auf dieser Web-Page von Steve Gibson: LCD display's sub-pixel font rendering technology (gut verständliches Englisch, reich illustriert).

FAQ: „Wie kann ich den Bildschirm bei längerer Nichtbenutzung abschalten? Ab wann sollte das Display abgeschaltet werden?“ Keine unwichtigen Fragen, wenn man an einer langen Lebensdauer interessiert ist. Die Leuchtstoffröhren unterliegen einer einkalkulierten Abnutzung im Dauerbetrieb. Allzu häufiges Ein- und Ausschalten ist gar nicht gut. Es gibt Energiesparprofile im PowerPanel (über das Kontextmenü des Batteriesymbols im Tray-Bereich der Taskleiste zu erreichen, siehe auch Bildschirmfoto ganz oben), die bereits nach einer Minute das Display abschalten, das ist zu kurz; hier sollte man erhöhen, wenn man merkt, daß sich beim normalen Arbeitstempo der Bildschirm häufig ab- und einschaltet. Falls vorhersehbar ist, daß das Display für eine Stunde oder länger nicht benutzt wird, während das Notebook vom Netzgerät versorgt wird, zum Beispiel bei längeren, unbeaufsichtigten Datenübertragungen aus dem Internet, beim Rendern von DivX-Filmen oder anderem, beim Defragmentieren der Festplatten oder bei Musikwiedergabe ohne Visualizer, sollte über ein manuell erstelltes Profil (alle Einstellungen auf maximale Leistung, nur LC-Display Standby-Zeitgeber auf 30 Sekunden) der Bildschirm bald abgeschaltet werden.

Niedrigere Beleuchtungsstärken schonen die Lampen ebenfalls.

Bildschirmschoner (Screensaver) haben bei TFT-Bildschirmen ihren ursprünglichen Sinn verloren. Diese beliebten, kleinen Programme wurden erfunden, um die phosphoriszierende Projektionsoberfläche älterer CRT-Monitore zu schützen. Bei statischen, unbewegten Darstellungen können durch die andauernde Kanonade des Kathodenstrahls auf immer dieselben Stellen in der lichtempfindlichen Schicht hinter der Glasscheibe Einbrenner (Geisterbilder) entstehen. Durch die gleichmäßig abtastenden Bewegungen und sparsamen Kontraste, die von den Programmierern der Screensaver-Software zu kleinen Kunstwerken kultiviert werden, soll diese Projektionsschicht geschont werden. Sie dienen bei LCDs ausschließlich der (bei 3D-Savern besonders) ressourcenhungrigen Unterhaltung (Ausnahme: Mangelhafte TFTs der Fa. Dell, hier geht es zur Newsticker-Meldung).

Pflegetip: Etwa einmal pro Woche oder nach Bedarf feucht abwischen. Zwei feine, weiche Baumwolltaschentücher besorgen. Eines davon in warmem Wasser tränken (falls Fettflecken entfernt werden müssen, das nasse Tuch ganz wenig an eine milde Gesichts- oder Babyseife tupfen) und sehr gut auswringen. Bei hartnäckigen Fällen kann eine 50:50-Mischung aus Wasser und Isopropyl-Alkohol verwendet werden. Notebook abschalten. Das Display ganz nach hinten aufklappen und abstützen, Staubkrümel kräftig wegpusten, dann ohne viel Druck in gleichmäßigen, kleinen Kreisen abwischen. Es darf kein Wasser in den Rahmen eindringen. Danach mit dem zweiten Taschentuch, das vorher ordentlich ausgebeutelt wurde (um eventuelle Waschmittelrückstände zu entfernen), sanft abtrocknen. Auf keinen Fall Papiertücher oder gar Scheuermittel (Ajax, Cif) und Ammoniakhältiges verwenden, diese Dinge würden die dünne und beschichtete Glas- oder Plastikmembrane, die das Display umhüllt, zerkratzen und mit der Zeit eintrüben. Niemals irgendwelche Flüssigkeiten direkt auf das LCD-Paneel schütten oder sprühen.

Wer jemals mit diesem fabelhaften Bildschirm gearbeitet hat, möchte ihn nicht mal für viel Geld gegen einen anderen tauschen. Professionelle Fotografen unter den GRX-Besitzern berichten, sie hätten damit ihre digitalen Werke geradezu „neu erlebt“. Eine buchstäbliche Erweiterung des Horizonts. Schärfe, Präzision und kristallklare Wiedergabe der Abbildungen in nie dagewesener Qualität. Läßt jeden noch so teuren und guten CRT- oder LCD-Bildschirm alt aussehen.

Ein paar hundert TFTs wurden vom Autor dieser Zeilen wohl schon kritisch beäugt, es stehen in den Büros und Redaktionen inzwischen ja genug davon herum. Der subjektive Eindruck ist, daß es selten eines gibt, das derart hervorragende Merkmale aufweist.

Dieser Bildschirm ist wirklich absolute Extra- und Referenzklasse, er ist schlicht und ergreifend das mit Abstand beste Notebook-Display, das es zur Zeit am Markt gibt! Da mag man die etwas größeren Umstände beim Transport gerne in Kauf nehmen.

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Allgemeine Tips zum Notebook-Kauf

Ein solches Gerät bezahlt man schließlich nicht alle Tage. Werden neuwertige Exemplare gleich im Laden auf offensichtliche Mängel gecheckt, spart sich der Käufer oder die Käuferin womöglich einen Haufen Ärger und Rennereien. Hier keine Kompromisse eingehen! Wenn man mit dem einen oder anderen Makel leben kann, ist er zumindest Anlaß für einen Preisnachlaß oder eine Dreingabe. Eine Lupe, eine CD mit dem TFT-Testprogramm (siehe unten) und – wenn man es ganz genau nimmt – dünne, weiße und fusselfreie Handschuhe mitnehmen. Die folgenden Hinweise sind für alle Notebook-Marken gedacht und nicht auf ein bestimmtes Modell gemünzt:

  1. Optische Prüfung: War das Gerät schon mal in Gebrauch? Kratzer, Risse am Gehäuse? Immer wieder tauchen Berichte über klaffende Sprünge (!) am Gehäuse von funkelnagelneuen Geräten verschiedenster Marken auf. Spuren an der Tastatur (besonders Leertaste)? Genauestens betrachten, auch die Kanten (abgestoßen?), Unterseite und Gummifüßchen. Liegen alle Abdeckplatten und Schacht-/Anschlußabdeckungen und -klappen sauber an und scheppern sie nicht? Kreuzschlitzschrauben sind verräterisch (Lack beschädigt).
  2. Steht das Notebook völlig wackelfrei mit seinen vollzählig vorhandenen Gumminoppen auf einer planen Fläche oder ist es verzogen? (Gesehen bei einem VAIO-Vorführgerät.)
  3. Das ausgeschaltete Gerät in beide Hände nehmen und in allen Richtungen schütteln, dabei auch umdrehen. Akustischer Test: Kugeln drin etwa lose Teile herum?
  4. Peinliche Geräusche beim Öffnen des Display-Deckels entlarven den Besitzer auf wichtigen Konferenzen, vor Kunden oder in Hör- und Schlafsälen als jemand, der viel Geld für billiges Joghurtbecher-Plastik ausgegeben hat. Sind die Scharniere stabil? Ist das Paneel weitgehend verwindungsfrei? Ganz nach hinten aufklappen, gleichmäßiger Widerstand (besser zu streng als zu leicht)? Bleibt der Laptop in allen Stellungen des Deckels stabil stehen (ohne Akku und optisches Laufwerk), auch wenn man daran ein wenig rüttelt? Läßt sich der Laptop bis zu 180 Grad strecken – in dieser Brettlstellung kann man ihn zum Beispiel auf der Rückenlehne von Autositzen mit zwei Gummibändern zur DVD-Unterhaltung und Ruhigstellung der Fond-Passagiere befestigen –, und sind dabei die wichtigsten Anschlüsse (Stromversorgung, Kopfhörer) leicht zugänglich? Rasten beim Schließen die Haken einwandfei ein? Geht das Entriegeln leicht?
  5. Das abgeschaltete Display in hellem Licht von allen Blickwinkeln aus gründlichst ansehen. Irgendwelche abgeschabten, eingetrübten Stellen? Kratzer gar? Ist die Glas- oder Plastikmembrane wirklich absolut plan, sauber und überall gleichmäßig transparent, liegt sie bündig am Rahmen an? Abdrücke von der Tastatur auf der Folie (entsprechend gleichmäßiges Muster) bei schlecht verarbeiteten Geräten lassen sich niemals entfernen. Eine solch penible Überprüfung kann ruhig ein Viertelstündchen dauern.
  6. Sind die Spaltmaße in Ordnung, besonders zwischen Tastatur und Chassis? Zwischen Bildschirm und Rahmen darf keine Ritze sein; es gibt mehrere Berichte über Insekten, die da gerne hineinkrabbeln und nicht mehr rauszukriegen sind, tot oder lebendig, kein Witz!
  7. Handballenauflage an mehreren Stellen belasten. Knarzende Geräusche?
  8. Alle Tasten ausprobieren. Ist der Anschlag gleichmäßig? Wackeln welche in irgendeiner Richtung? Läßt sich die Tastatur durchdrücken (gewisse Toleranzen sind hier erlaubt/beabsichtigt)? Schlagen besonders die Leertaste und andere, große Tasten stets leicht an, egal wo man sie erwischt (besonders an den Ecken), und verkanten sie nicht, auch wenn man nicht ganz genau von oben draufdrückt?
  9. Bißchen am eingeschalteten Gerät rütteln. Ändert sich was am Display? Wabert oder plätschert (Flüssigkeits-/Welleneffekt) es im Bild irgendwo, ohne daß man daran ankommt (besonders an den Rändern beim Auf- und Zuklappen des Deckels)? Zur Prüfung das dunkelgraue Testbild aus dem nachfolgend empfohlenen Programm verwenden, damit kann man auch die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung hervorragend checken. Ist das Bild genau in der Mitte und gerade ausgerichtet? Der Abstand an allen Kanten muß stimmen.
  10. Hier nochmal der Hinweis auf das Testprogramm für Displayqualität und Pixelfehler (auf CD brennen und in den Laden mitnehmen), obwohl letztere bei UXGA-Auflösungen zu vernachlässigen sind; außer es liegen zwei oder mehrere tote Pixel direkt nebeneinander (äußerst selten bei fast zwei Millionen), oder es handelt sich um ein immerweißes Pixel (selten); es kommt auch darauf an, ob sich ein fehlerhaftes Pixel im zentralen Sichtbereich der Display-Mitte oder eher am Rand befindet. Jedes Staubfluserl fällt mehr auf als ein einzelnes Pixel, das bei einem VAIO PCG-GRXx16 schwarz bleibt.
    FAQ: „Wie erkenne ich Pixelfehler?“ Bei den Tests (ab UXGA-Auflösung) am besten eine gute Lupe verwenden. Handschuhe anziehen. Die Paneel-Oberfläche muß absolut rein sein. Display-Helligkeit auf die höchste Stufe einstellen. Alle Vollbild-Farbtafeln (Uni-Farben, nicht die Farbverläufe) des Programms inklusive schwarz, weiß (die wichtigste) und hell- und dunkelgrau sorgfältig und penibel durchgehen. Werden einzelne Pixel festgestellt, die nicht die vorgesehene Farbe darstellen, so handelt es sich dabei um die berühmten toten Pixel oder Pixelfehler. Die bestimmten Pixel-Elemente werden aufgrund von mechanischen (Toleranzen bei der Fertigung) oder elektronischen (meistens kaputte Transistoren im Schaltkreis) Fehlfunktionen nicht korrekt angesteuert, sie ändern ihren Ladezustand (ob Flüssigkeit drin oder draußen) nicht. Die Anzahl von Pixelfehlern, die zu einer Reklamation berechtigt, schwankt zwischen zwei und zehn; es kommt dabei auch sehr auf das Verhältnis zwischen Bildschirmgröße und Auflösung an: Je geringer die Auflösung (weniger Pixel) und größer der LCD-Screen, desto störender sind diese Fehler.
  11. Laufwerkschublade überprüfen, hakelt es? Rastet sie sauber ein? Ebenso Mehrzweck- und Batterieschächte. Sind die Kontakte am Akku sauber?
  12. Bildschirmbeleuchtung voll aufdrehen, voll dimmen. Flackert es?
  13. Kommt aus beiden Lautsprechern Ton?
  14. Rundherum abtasten. Wird es irgendwo (speziell Unterseite, Handballenauflagen) besonders heiß? Spätestens wenn es unangenehm ist, dort hinzugreifen, sollte man gewarnt sein. Wie warm ist die Luft aus den Lüftungsschlitzen?
  15. Wie heiß wird das Netzgerät?

Zu guter Letzt noch einer unserer wichtigsten Tips:

Wenn es sich irgendwie vermeiden läßt, ein so wertvolles Gerät niemals online kaufen! Die Berichte aus erster Hand über Probleme bei diesen Transaktionen häufen sich in sämtlichen einschlägigen Newsgruppen und Foren; nicht nur bei Dell-Konsumenten. Angefangen von unendlichen Lieferzeiten (zwei Monate sind keine Seltenheit) und schwieriger Garantieabwicklung über Verarbeitungsmängel und nicht umtauschbare Pixelfehler bis zu falschen Abbuchungen, versteckten Kosten, maßlosen Versandgebühren, Unsicherheiten bei der Übermittlung vertraulicher Daten, Wahrung der elektronischen Privatsphäre trotz möglichst auffälliger Schloß- und Schlüsselsymbole, Firewalls und so weiter und so fort.

Vorsicht! Das völlig sinnentleerte Rückgaberecht bei Online-Geschäften greift laut FARL (Fernabsatz-Richtlinie der Europäischen Union) nur bei ungeöffneter Originalverpackung! Spätestens sobald Windows angemeldet oder Software installiert wurde, ist man auf die keineswegs garantierte Kulanz des Händlers angewiesen! Wenn der Online-Dealer glaubt, auch nur die geringsten Gebrauchsspuren am zurückgeschickten Gerät zu entdecken, kann er Schadenersatz einfordern! In einem realen Laden hingegen gewähren die Verkäufer meistens ohne weiteres ein Rückgaberecht auf ein paar Tage, wenn man höflich danach fragt (schriftlich bestätigen lassen oder Zeugen mitnehmen) und das nicht maßlos ausnützt. Bei einer eventuellen Rückgabe (ohne jede Angabe von Gründen) muß man dann (s)einen Namen angeben und kann sich das Geld an der Kasse wieder abholen. Persönlich erlebt (mit Lautsprecherboxen) in der Filiale einer großen Elektronikmarktkette, funktioniert tadellos.

Zum user2user.info Notebook-Forum http://user2user.info/notebook

Die größte Frechheit bei den scheinbar praktischen und ach so bequemen Online-Käufen ist darüberhinaus die Tatsache, daß man seine (in den Verfassungs- oder Grundgesetzen vieler Staaten garantierte) Anonymität weitgehend aufgeben muß, um die Ware erwerben zu dürfen!!! Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, daß diese gefährlichen Schmarotzer in ihrer schier grenzenlosen Profitgier die Verfügbarkeit solcher Datensätze schamlos und bis zum Exzeß ausnützen, legal oder illegal, zumal diese übelsten Machenschaften im einzelnen nur sehr schwer nachweisbar sind. Diese personenbezogenen Daten bleiben garantiert über Generationen hinweg bis in alle Ewigkeiten gespeichert; und das System steckt erst in den Kinderschuhen, was seine völlig unethische, indiskrete und geradezu menschenverachtende Effizienz anbelangt! Wir können gar nicht deutlich genug warnen! Da braucht man nicht mal besonders paranoid zu sein oder prinzipiell etwas zum Verheimlichen haben.

Und da hört sich nun wirklich jeder Spaß auf. Das Vorangegangene und Nachfolgende bitte für alle Zeiten gut verinnerlichen, oft wird der werte Leser oder die geneigte Leserin diese Tips nicht mehr zu Gesicht bekommen. Fast jede noch so private, scheinbar inoffizielle und nach eigenen Angaben unabhängige Website mit „Erfahrungsberichten“ oder „objektiven Tests“ ist nämlich bereits mit solchen Online-Dealern gewinnträchtig affiliiert, bestenfalls über deutlich gekennzeichnete Werbeeinschaltungen, teils über manipulierte „Bestpreis-Tabellen“, Newsletter und ähnliche Bauernfängereien, meist jedoch leider für den ungeschützten Besucher unsichtbar über Blind-GIFs, Web-Bugs, Cookies oder andere Spionageaktionen. Auch an uns ist man bereits mit solchen Angeboten herangetreten; bisher konnten wir diesen jedoch zugunsten der Unabhängigkeit und freien Information leicht widerstehen. Und das wird auch so bleiben.

Bei euphorischen Berichten über gute Erfahrungen mit Online-Dealern und bestimmten Marken in sämtlichen, einschlägigen und öffentlichen Newsgruppen und Foren ist zumindest äußerste Skepsis angebracht. Die Agenten dieser scheinheiligen und skrupellosen Schwestern und Brüder sind omnipräsente Profis und wissen besser als jeder andere, wie man mit einem gefaketen Frage- und Antwortspiel und multiplen Persönlichkeiten die dumme Herde an der Nase herumführt! Es geht immerhin um beträchtliche Mittel, die von Kaufwilligen nicht ganz billiger Investitionsgüter zur Disposition gestellt werden. Außerdem herrscht nach wie vor ungebrochener Notebook-Boom.

Besonders plumpe Versuche dieser Art erkennt man manchmal an ihrer Kürze, den mangelnden Details, auffällig plakativen Aussagen, die fast wie billige Werbe-Slogans klingen, am Verschweigen von weniger guten Eigenschaften des besprochenen Objekts, stupiden Herunterbeten von Punkten und Kalkulationen, die ohnehin in Prospekten und auf offiziellen Web-Seiten angeführt sind, und an einfältigen Fragen im Ursprungs-Posting des Diskussions-Threads, – zum Beispiel: „Was haltet Ihr Power-User eigentlich vom günstigen Notebook Marke X bei Händler Y?“ Andererseits wird durch negative Äußerungen und glatte Lügen die mißliebige Konkurrenz mit Vorliebe madig gemacht (oft gelesen: „Jede Support-Anfrage bei Sony kostet mindestens dreißig Euro!“); man erkennt bei präzisen Nachfragen dennoch bald, daß der oder die Betreffende das kritisierte Gerät noch nie in Natura gesehen hat. Für den unbedarften Interessenten ist es fast unmöglich, hier Gut und Böse voneinander zu unterscheiden.

Die VAIOs von Sony gibt es erst seit fünf Jahren, die fernöstliche Firma liegt beim weltweiten Marktanteil von Notebooks an fünfter Stelle (erstes Halbjahr 2002 laut Gartner Group, Tendenz immerhin ansteigend) und ist von den erwähnten Manipulationen besonders betroffen. Trotzdem hat sie es geschafft, eines der besten und ausgereiftesten Geräte zu einem vernünftigen Preis auf den Markt zu bringen, wovon sich hier jeder überzeugen kann. Eigentlich durchaus verständlich, daß die Mitbewerber nervös und unfair werden.

Schon gar nicht sollten selbst erfahrene Computerianer/-innen sich zutrauen, lediglich nach der Betrachtung von ein paar winzigen, gestylten Bildchen und der Lektüre von einem tiefenpsychologisch ausgefeilten Marketing-Wortschwall auf offiziellen Web-Seiten beurteilen zu können, ob der Gegenstand des Begehrens etwas wert ist.

Meistens ist er nämlich genau das nicht.

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Im user2user.info Notebook-Forum gibt es eine übersichtliche Liste, in der alle Software-Werkzeuge (hauptsächlich unter Windows) zum Administrieren, Tunen und Testen von Notebooks (die fast alle – verstreut – auch in diesem Erfahrungsbericht zu finden sind) nochmal zusammengefaßt mit Kurzbeschreibung und Download-Links angeführt werden.

Zur Liste im Forum: Essenzielle Notebook-Tools

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